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Mit dem Zug von Berlin nach St Petersburg: Beschwerlich aber machbar

Die russischen Metropolen sind geschichtsträchtige Orte. Wer sich für die europäische Geschichte interessiert, kann in St. Petersburg oder Moskau viel über die russische Zarenzeit und den Aufstieg Russlands zur Weltmacht erfahren. Die russischen Zaren haben in beiden Städten beeindruckende Bauwerke hinterlassen, die unbedingt eine Besichtigung wert sind. Aus den Nachrichten kennt man meist nur einige Bilder der bunten und außergewöhnlichen Bauten. Ein Besuch vor Ort übertrifft stets alle Erwartungen.

St. Petersburg liegt an der Ostsee und wurde gegründet um den Anspruch des russischen Kaiserreiches auf diesen wichtigen Meerzugang durchzusetzen. Die schmucke Innenstadt St. Petersburgs gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Wer sich für eine Reise nach St Petersburg interessiert, wird meist zunächst nach Flügen in diese kulturell hoch interessante Stadt schauen. Aber es geht auch anders: Mit einer direkten Verbindung mit dem Zug von Berlin nach St. Petersburg.

Über die deutsche Bahn kann man eine solche Reise buchen. Sie geht täglich um 15:39 ab dem Berliner Hauptbahnhof los und man erreicht zwei Tage später um 6:12 den Bahnhof St. Petersburg Vitebskii. Gute 37 Stunden Bahnfahrt gilt es also zu überstehen. Für die Nacht stehen dafür Schlafgelegenheiten zur Verfügung. An 23 Bahnhöfen hält der Zug unterwegs an, bis er schließlich sein Ziel in St. Petersburg erreicht.

Die Kosten für den Bahntransfer müssen beim Reisezentrum der Bahn direkt erfragt werden. Da es sich um einen reservierungspflichtigen Zug handelt, kann dort auch direkt die Buchung vorgenommen werden.

Übrigens: Die Bahn arbeitet seit längerem daran auch eine touristisch interessante Variante dieser Zugverbindung anzubieten. Die Strecke würde dann innerhalb einer Woche zurück gelegt werden, in interessanten Unterwegshalten würden Aufenthalte und Besichtigungen angeboten werden.

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