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Mexikos Dschungel-Geheimnis: Beeindruckend

Im schönen Dschungel Mexikos ragt die Tempelstadt namens Palenque auf einer Lichtung hervor und raubt seinen Besuchern den Atem. In der einst vorspanischen Zeit spielte die Tempelstadt im Dschungel eine große Rolle, heute liegt sie da wie eine tote Stadt. Unglaublich imposant sind diese riesigen Gebilde, die aus dem Grün des Waldes hervorragen. Wenn die ersten Besucher in die Gegend kommen, erwacht die Mayastadt zum Leben und man kann sich die Vergangenheit bildlich vorstellen.

Für Touristen werden adäquate Erinnerungen verkauft in Form kleiner Talismane oder Tontafeln, die man mit nach Hause nehmen kann. Hier sind die Horoskopzeichen des Volkes eingraviert, denn bei der Gemeinschaft gab es ganz eigene Riten und Kulturen. Der so genannte `Tempel der Inschriften` kann über die typischen hohen Stufen erreicht werden. Auf der Pyramide führt der Weg auf eine Plattform und die dahinterliegende Grabkammer. Wer einen richtigen Überblick über das große Gelände bekommen will, der muss sich die Bauwerke erklettern.

Rund 20 Quadratkilometer groß ist das gesamte Landstück, auf dem im 7. und 8. Jahrhundert bis zu 20.000 Menschen gewohnt haben sollen. Geschützt ist diese besondere Gegend nun seit 1987 als Weltkulturerbe der Unesco. Auf verschiedenen Tempeln finden sich besondere Inschriften, auch aus dem Jahr 799 nach Christus. Die ehemalige Hauptstadt der Zapoteken findet man in der Nähe der Stadt Oaxaca, auch dies ein wichtiges Ziel während der Fernreise nach Mexiko. Hier war bis zum 16. Jahrhundert die Heimat von rund 40.000 Menschen, dann kamen die Spanier. Der Dschungel Mexikos bietet hinter seiner Flora und Fauna eine atemberaubende Stadt, die an Faszination über die Jahrhunderte nichts verloren hat.

Quelle: morgenpost.de
Bild: Molly258 (Flickr)

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