Excite

Auf den Spuren von García Márquez in Kolumbien

Die so genannte `Macondo-Route` in Kolumbien macht weltweit Schlagzeilen, denn der Schriftsteller ist weit über die Grenzen Lateinamerikas bekannt und beliebt. Mit seinem Namen will man in Kolumbien nunmehr etwas für den Tourismus tun und positive Verknüpfungen mit dem eigenen Land geben.

Zu Ehren des großen Sohnes des Landes wurde nun eine eigene Route eröffnet, auf denen viele Orte zu entdecken sind, die im Werk `Hundert Jahre Einsamkeit` beschrieben wurden. Durch seine Verwendung hat Márquez bestimmte Orte Kolumbiens für immer unsterblich gemacht, auch deswegen sind ihm seine Landsleute innerlich verbunden.

Gerade in der Region Magdalena werden in Zukunft immer mehr Menschen auf seinen Spuren unterwegs sein und seine Liebe für das Land in jedem seiner Worte spüren. Macondo selbst bezeichnet einen fiktiven Ort, welcher der Schauplatz des Werkes ist. Nun will man laut Reisenews in Magdalena noch stärker auf die Vermittlung dieses Kulturgutes setzen. Beginnen kann eine Tour in Barranquilla oder auch der Hafenstadt Santa Marta, an der Karibikküste gelegen. In Aracataca endet die Reise, hier wurde Márquez geboren, welcher später sogar den Nobelpreis erhalten sollte.

Gedacht ist nun auch eine Aufnahme in die Angebote örtlicher Reiseanbieter, ebenso können Hotels auf die Besonderheiten der Region im Norden Kolumbiens verweisen. Gerade Literaturliebhaber kennen und lieben den Autoren, ein Nachvollziehen seiner Gedanken scheint wie eine Erleuchtung. Auf der Macondo-Route in Kolumbien wird sicher noch so mancher Abschnitt rezitiert, was kann es schöneres geben!

Quelle: n-tv.de
Bild: Mario Carvajal (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2020