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Lissabon per Tram erfahren

So manches Sightseeing kann nach ein paar Stunden unangenehm werden, Füße und Rücken schmerzen und gern möchte man sich einfach nur in den nächsten Bus werfen. Nicht so in Portugals Metropole Nr.1 - Lissabon.

Hier hat der geplagte Urlauber die idealen Voraussetzungen für die Städtereise: Es gibt eine Menge an wunderbarer Sehenswürdigkeiten und das Beste ist, es führt eine Tram-Linie direkt an vielen Mittelpunkten der Stadt vorbei. Der Reisende kann somit ganz bequem Lissabon entdecken. Die Tramway Nummer 28 ist eigentlich selbst eine der Hauptattraktionen der Stadt, ein wahrer Oldtimer auf Gleisen, denn seit fast 100 Jahren verbindet die Bahn die Knotenpunkte der Metropole.

Die Tramway ist die längste Linie der Stadt, sie verbindet die Stadtteile Chiado im Westen, Alfama im Osten und sie durchquert die kleinen Gassen der Altstadtviertel Belém, Baixa und Bairro Alto. Im Stadtteil Chiado ist ein weiteres Bespiel menschlicher Bequemlichkeit zu bewundern: Hier in der Rua de Santa Justa baute 1901 Raoul Mesnier de Pousard, ein Schüler Gustave Eiffels, den eisernen Fahrstuhl Elevador do Carmo, um mühelos in den 32 Meter darüber gelegenen Stadtteil Bairro Alto zu gelangen. Ganz ohne Anstrengung erhält man noch heute eine sensationelle Aussicht über die Stadt.

Die Strecke durch den Ostteil von Lissabon ist kleines Abenteuer, denn der Bezirk Alfama liegt auf einem Berg mit gefühlter 100% Steigung. Die Tram 28 fährt dabei durch enge Serpentinen, die Bewohner müssen sich hier fast in die Hauseingänge drücken, wenn die Bahn vorbei kommt. Nicht zuletzt machen wilde Gleisverschlingungen die Fahrt zu einem Erlebnis.

Quelle: tramway.at, lissabon.sehenswuerdigkeiten-online.de
Bild: GuiGui Les Bons Skeudis (Flickr)

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