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Lichtinstallation für 'Plaza del Torico' in Teruel

Wie man die Bauten alter Tage durch den Einsatz modernster Technik und Architekturkunst akzentuiert, zeigt ein Projekt im Nordosten Spaniens: Dort liegt die beschauliche Stadt Teruel, die Hauptstadt der spanischen Provinz mit dem gleichen Namen. Aufgrund seiner Mudéjar–Bauwerke, die durch einen islamischen Einfluss geprägt sind, wurde die Stadt 1986 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Im Herzen der Stadt liegt das Plaza del Torico, ein trichterförmiger Platz, der in der Stadt als Treffpunkt für die Menschen dient. Dieser Platz soll nun durch einen neuen Boden und einer eingearbeiteten Lichtinstallation eine Umgestaltung erfahren. Für das Projekt zeigt sich das spanische Architekturbüro b720 Arquitectos verantwortlich, die die internationale Ausschreibung für eine Neugestaltung des Platzes mit ihrem Entwurf gewonnen haben.

In den Boden des gesamten Platzes sollen LEDs eingearbeitet werden, die in Linien wirken. Das Licht wird dabei als flüssiges Element angesehen, dass durch die Verteilung der Licht-Linien die stromförmige Bewegungen auf dem Platz, aber auch zwischen den beiden unterirdischen Zisternen unter dem Plaza charakterisieren soll. Gleichzeitig sind LEDs auf den Galerien der eingrenzenden Häuser angebracht, die sowohl den Platz, als auch die Häuser in weiches Lichtambiente tauchen.

Die LEDs werden immer nur nachts an sein, während die Lichtstreifen am Tag das Sonnenlicht reflektieren und damit auch tagsüber einen Effekt haben. Die Zisternen, die zugänglich sind, werden ebenfalls mit LED-Beleuchtung ausgestattet und sollen Besuchern im Rahmen von Ausstellungen und ähnlichen kulturellen Events die architektonische Schönheit der Stadt nahe bringen. Wer also nach Beendigung des Projektes den Nordosten Spaniens bereist, sollte sich die Lichtinstallation auf dem Plaza del Torico in Teruel nicht entgehen lassen.

Bild: Homepage b720 Arquitectos

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