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Land unter für die Inselstaaten?

Dem Klimawandel sei Dank, hierzulande wird das Wetter immer unbeständiger: Mehr Niederschlag, was öfter Hochwasser und Überflutungen zur Folge hat, wie zuletzt in Frankfurt Oder. Aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was einzelnen Inselstaaten bevor steht, sofern der CO2-Ausstoß sich nicht drastisch reduziert.

Fachleute der Vereinten Nationen sagen voraus, dass sich der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um bis zu 58 Zentimeter anheben könnte. Dies bedeutet langfristig gesehen eine absolute Gefahr für die Inselstaaten. Die Malediven beispielsweise haben bereits versucht Vorkehrungen für mögliche Überschwemmgungen zu treffen. Die Haupstadt Male soll eine drei Meter hohe Mauer vor Überflutungen schützen. Doch ob dies gelingt ist fraglich, man erinnere sich an die riesigen Tsumani-Wellen die Thailands Küste vor ein paar Jahren komplett zerstört haben. Das Wasser ist nach Tagen wieder abgeflossen, aber was blieb war Elend, Tod und Zerstörung.

Doch im Falle der Inselstaaten, wird nichts mehr von ihrem Lebensraum übrig sein, die Inseln werden einfach vom Meer verschlungen werden. Schon heute sind viele Bewohner bereits auf andere Inseln der Malediven umgezogen. Die Menschen haben resigniert, da ihre Häuser immer wieder unter Wasser standen.

Doch wohin solls gehen, wenn der Meeresspiegel weiter ansteigt? Der Präsident der Malediven, Mohammed Nasheed, hat vor Land zu kaufen, um sein Volk umsiedeln zu können. Die Bewohner der Fiji-Inseln im pazifischen Ozean wiederum wollen ihren Nachbarn Australien im Falle einer Umsiedlung in die Pflicht nehmen, da der Kontinent für den größten Emissionsausstoß in der Region verantwortlich sei.

Quelle: news.de
Bild: Rainer Sturm (Pixelio)

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