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Lake Superior: Zugefrorene Pfade und eingefrorene Wasserfälle

Hoch oben im Norden der USA erwartet den Besucher ein ganz besonderes Naturschauspiel: Im Winter friert der Lake Superior immer komplett zu und nach Freigabe des Eises kann man wunderschöne, lange Spaziergänge zu Fuß übers Eis machen – dies verspricht Abenteuer pur!

Der Lake Superior ist der größte und tiefste der fünf 'Great Lakes' in den USA im Bundesstaat Michigan. Darüber hinaus stellt er das größte Süßwassergewässer auf der Welt dar. Die gefrorenen Pfade auf seiner Oberfläche bringen Jahr für Jahr unzählige Wanderer und Schneebegeisterte in die Region, die dann die unzähligen Inseln des Sees bei einer Wanderung erreichen können.

Die Temperaturen im Winter sinken auf unglaubliche minus 35 Grad Celsius und ein Spaziergang auf dem Eis sollte somit gut vorbereitet werden. Man kann entweder auf Kufen, Ski und Motorschlitten die eisige Natur erkunden. Eine weitere Alternative sind die beliebten Schneeschuhe, die man sich einfach unterschnallt, um dann beispielsweise am 'Pictured Rock National Lakeshore' unter riesigen Sandsteinklippen übers Eis zu schreiten. Auf den Klippen kann man ein beeindruckendes Farb- und Lichtspiel beobachten, bevor der Blick dann zu den durch die Kälte erstarrten Wasserfällen schweift.

In dem 2500-Seelen-Städtchen Munising kann man viele Touren beginnen und dann weiter zu der 'Grand Island' oder zu den 'Apostle Islands' wandern. Überall kann man in absoluter Ruhe und Entspannung laufen. Nicht zu Unrecht wird die Gegend am Lake Superior auch als 'Heartland' bezeichnet – fernab von dem normalen USA-Urlaub, der oft schnell und quirlig ist, stellen die Ufer des großen Sees eine wunderbare Alternative dar.

Quelle: zeit.de
Bild: Kris (Flickr)

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