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La Graciosa: Die kleinste der Kanarischen Inseln

Etwa einen Kilometer von Lanzarote entfernt liegt die kleinste, bewohnte Insel der Kanaren - La Graciosa. Die Überfahrt dauert nur knapp 25 Minuten mit der der Fähre, wer leicht Seekrank wird, sollte eventuell Vorsorge treffen, die wilde See kann so manchen bleich werden lassen. Denn der Meeresarm El Rio hält so manches Mal starke Strömungen bereit.

Aber dafür wird der Ruhe suchende Urlauber entsprechend belohnt. Die Insel ist in keiner Weise mit den Bettenburgen anderer Touristenziele zu vergleichen. Die wird man hier nicht finden, stattdessen kann man in einer der vier landestypisch eingerichteten Pensionen übernachten. Für Naturfans mutet die Insel fast paradiesisch an, es gibt keinen lärmenden Autoverkehr auf den Strassen, denn der ist aus Naturschutzgründen unerwünscht. Selbst im Winter, wenn viele in die Sonne auf die Kanaren flüchten, sind kaum Touristen anzutreffen.

Die Insel selbst ist wie eine kleine Wüstenlandschaft mit riesigen Kakteen, die im Frühjahr in den schönsten Farben um die Wette leuchten. Hier in mitten der unberührten Natur liegt der Campingplatz, wo man völlig wild und sogar kostenlos sein Zelt aufstellen kann, um die Nächte unter dem freien Sternenhimmel zu genießen. Nur zwei Gehminuten entfernt, ist der kleine Ort Caleta del Sebo zu finden. Wer genug hat vom Urlaub vorm Lagerfeuer, der besucht eines der Restaurants und genießt die kulinarische Vielfalt der kanarischen Küche. Praktischerweise gibt es einen Fahrradverleih, so dass man die Insel bequem mit dem Fahrrad erkunden kann. Für Langeweile am Abend hält die Insel noch eine Karaokebar bereit.

Quelle: welt.de
Bild: Freestyler09 (Pixelio)

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