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Klettern in Bayern

Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom. In diesem Fall auf die schönsten Berge der Bayrischen Alpen: Auf die Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen und den Watzmann nahe Berchtesgaden.

Das Klettern auf ausgebauten Steigen boomt wie nie zuvor, unzählige Gäste urlauben im Sommer in den alpinen Bergregionen. Hier wird jedem Kletterer die passende Route geboten, ob nun Anfänger oder für Fortgeschrittene. Von den schroff in die Höhe ragenden Gipfeln darf man sich zunächst also nicht abschrecken lassen. Die Klettersteige sind mit Stahlseilsicherungen versehen, die die Wege begehbar machen. Für den zusätzlichen Nervenkitzel wurden an beiden Bergen neue Sportklettersteige mit Fun-Elementen wie Seilbrücken und Stahlseil-Strickleitern gebaut. Für die erfahrenen Klettersteiggeher gibt es die Ferrata-Steige, so werden die Wege benannt, die mit Eisenklammern an Steilwänden versehen sind.

In Garmisch-Partenkirchen kann man diese Art von Klettersteigen erleben. Über den Höllental-Steig gelangt der Kletterer auf einer Strecke von 2300 Höhenmetern auf die Zugspitze. Das schwierige ist zunächst der Einstieg, doch wenn dieser erst mal gelingt, folgt ein langer, auf weite Strecken sehr leichter Klettersteig direkt zum goldenen Gipfelkreuz. Oben angekommen erwartet den aktiven Urlauber ein einzigartiges Bergpanorama, denn hier steht man schließlich auf dem höchsten Punkt Deutschlands. Nach dieser Tour kann man sich dann getrost in Richtung Seilbahn begeben, um wieder ins Tal zu gelangen.

Ein weiteres Top-Tourenziel der Region ist die Watzmannüberschreitung in Berchtesgaden, bei der man alle drei Watzmanngipfel besteigt. Es ist eine äußerst lange, aber leichte Bergtour, sie gilt als eine der schönsten Überschreitungen der Ostalpen überhaupt. Hierbei werden die Bergsteiger mit buchstäblich fürstlichen Ausblicken auf den Königsee belohnt.

Quelle: spiegel.de
Bild: Christine Lange (Pixelio)

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