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Kassel bewirbt sich um Weltkulturerbe

Alljährlich treten einige Städte der Welt in den Wettstreit um die Aufnahme ins UNSECO-Weltkulturerbe. Für Deutschland geht diesmal Kassel an den Start. Die Stadt in Hessen will mit den Wasserspielen und der auf einem 70 Meter hohen Sockel stehenden Herkules-Statue im Bergpark Wilhelmshöhe bei der Jury punkten.

Die deutsche UNESCO-Kommission hat Kassel und den Landschaftspark aus folgendem Grund ausgewählt: "Der Park von 1696 ist ein einzigartiges Beispiel des Europäischen Absolutismus." Wenn eine Stadt ins Weltkulturerbe aufgenommen wurde, dann hat sich das Land besonders für den Erhalt der kulturellen Besonderheiten und der exklusiven Natur zu kümmern.

Einfach wird es nicht, sich den begehrten Platz im Weltkulturerbe zu holen. Denn es konkurrieren der historische Walfangort Red Bay in Kanada, Holzkirchen in den polnischen und ukrainischen Karpaten oder das historische Zentrum der nigrischen Stadt Agadez.

Dazu kommen noch die ans Meer angrenzende Namib-Wüste in Namibia, der Vulkan Ätna auf Sizilien und Nationalparks in Indien, Tadschikistan und Vietnam. Sie alle kämpfen um einen Platz als Naturerbestätte. Am 27. Juni wird die Entscheidung bekannt gegeben, vielleicht ist dann Kassel Weltkulturerbe.

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