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Into the wild: Abenteuerreise durch Alaska

Idealere Bedingungen für Ski- und Schneeliebhaber kann ein Land für einen Aktivurlaub kaum bieten: Von März bis April kann man in Alaska 14 Stunden-lange Tage und Temperaturen um den Gefrierpunkt erwarten, die einen perfekten Winterurlaub möglich machen.

Der Mount Alyeska ist das einzige alpine Skigebiet Alaskas. Es bietet ganze 15 Meter Schneefall im Jahresdurchschnitt. Und mit ein bisschen Glück kann man hier sogar noch des Nachts eines der romantischsten Naturereignisse in bergiger Schneelandschaft beobachten: Polarlichter!

Die Gemeinde Girdwood mit ihren typischen Holzhäuschen ist nur eine knappe Autostunde von Alaskas Hauptstadt Anchorage entfernt und bietet unzählige Wintersportangebote. Von den 68 Abfahrten aus hat man einen einzigartigen Blick auf den Fjord-ähnlichen Turnagain-Arm des Pazifischen Ozeans. Die sieben umliegenden Gletscher kann man in einer Verschnaufpause bei einem Karibusteak oder köstlichem Lachsbraten auf sich einwirken lassen.

Das "Heli-Skiing" bietet eine weitere Möglichkeit, die traumhafte Berglandschaft Alaskas durch Tiefschnee- Skifahren auszukundschaften. Nach eingehender Einweisung über Schneelagen und mögliche Lawinengefahren geht es in einem Helikopter gut betreut von Ski-Guides auf die Gipfel der schneebedeckten, versteinerten Giganten - allein der Flug ist schon ein einmaliges Erlebnis!

Aber nicht nur Skifahren ist in Alaska angesagt: Gut und warm verpackt kann der Urlauber auch mit Schlittenhundegespannen die traumhafte Landschaft erobern. Die fantastische Eiswelt im Kenai Fjord lässt sich dagegen eher per Schiff erkunden. Ganze 29 Vulkane, circa 3000 Flüsse und fast 3 Millionen Seen bietet Alaskas Landschaft, die es zu entdecken gilt!

Auch abseits von Schnee und Eis hat der kälteste Bundesstaat der USA einiges zu bieten. Die Naturlandschaft im Süden Alaskas wird geprägt durch imposante Gletscher und zerklüftete Fjorde. Im 2000-Seelen-Dorf Wrangell weht ein Hauch vom "Ende der besiedelten Welt", wie es der Slogan Alaskas besagt. Holzhäuser mit Elchgeweihen an der Fassade und Männer in rauer Arbeitskleidung, die dem Flug der vielen Weißkopf-Seeadler sehnsüchtig hinterher schauen, machen hier das unberührte Stadtbild aus.

Naturburschen und Abenteurer kommen in Alaska ganz auf ihre Kosten. Die Fjorde halten Wale, Seeotter und Seehunde in ihrem natürlichen Lebensumfeld bereit, während bei einer Kanufahrt auf dem Yukon es durchaus passieren kann, dass man am Ufer Elche, Karibus oder sogar Bären auf der Suche nach einer nahrhaften Mahlzeit beobachten kann.

Alaska besticht durch seine einzigartige Mischung aus purer Romantik, gewaltigen Naturschauspielen, heroischer Abenteuerlust und einer Respekt einflößenden Tierwelt - eine Abenteuerreise ist das weite Land allemal wert!

Quelle: sueddeutsche.de, rp-online.de
Bild: Bev and Richard martin (Flickr)

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