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Indoor Ski: Die besten Hallen in Deutschland

Weil es seit einigen Jahren Skihallen gibt, kann man auch im Flachland dem Wintersport auf den Brettern frönen. Zwar sind die Abfahrten in diesen Hallen nicht so lang wie die in den Alpen, doch sind sie genauso schneesicher. Wer also bei tristem Regenwetter Lust verspürt, sich die Skier anzuziehen, der kann sich einfach ins Auto setzen und in eine der folgenden Skihallen fahren.

Die erste ihrer Art wurde vor einigen Jahren in Neuss, nördlich von Köln gebaut.300 Meter lang ist die Piste dort und bestens präpariert. Damit die Skier auch richtig greifen, haben sich die Betreiber der Neusser Skihalle den Rat der Profis aus dem Salzburgerland geholt, das ja als Skigebiet berühmt ist. Aprés-Ski feiert man also auch in Neuss auf der Salzburger Hochalm oder im Hasenstall.

Im nicht allzu weit entfernten Ruhrgebiet gibt es mit dem Alpincenter in Bottrop eine weitere Möglichkeit, an nahezu 365 Tagen im Jahr Ski zu fahren. Die Piste dort ist mit 640 Metern wesentlich länger als in Neuss, dazu gibt es noch einen Snowboard-Funpark. Steht man in der Halle erst einmal auf den Brettern und hat die ersten Schwünge hinter sich gebracht, vergisst man dort auch ganz schnell, dass man sich im Ruhrgebiet befindet.

Weil die Schneepisten teuer im Unterhalt sind und zumeist nicht genügend Profit abwerfen, um sich allein tragen zu können, gibt es in den Skihallen auch andere Angebote, wie zum Beispiel ein vielfältige Gastronomie. In der Lausitz gibt es beispielsweise das Snowtropolis, wo man nicht allein auf die Ski- und Snowboardfahrer setzt, sondern weitere Aktivitäten-Angebote für die Besucher bereit hält. Schlittschuhlaufen, Bowling und Badminton runden dort das Spektrum der Möglichkeiten ab.

Quelle: stern.de
Bild: ellelala (Flickr)

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