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In Budapest fährt jetzt schwimmender Bus

Da dürften sich die Leute in Budapest ganz schön erschrocken haben, als sie zum ersten Mal den schwimmenden Bus auf der Donau schippern sahen. In der Tat ein ungewöhnliches Bild, gehören doch Busse auf die Straße und wird die Donau gewöhnlicherweise von Schiffen befahren. In Ungarns Hauptstadt wird es aber schon bald zur Normalität werden, denn der ultramoderne Bus, der als Amphibienfahrzeug konstruiert und gebaut wurde, nimmt jetzt seinen täglichen Fahrbetrieb auf.

Ab dem 18. September kann man mit dem Stadtrundfahrt-Anbieter Riverride eine Budapest-Tour der besonderen Art buchen. Sechs Touren wird es dann an jedem Tag geben, alle zwei Stunden geht die Fahrt am Roosevélt Tér unweit der Kettenbrücke los. Auf der Stadttour kann man die beiden Stadtteile Pest und Buda von der Donau aus bewundern, um schließlich ohne umzusteigen durch die Straßen zu den Sehenswürdigkeiten zu fahren. Der neue Bus macht es möglich.

Der Hersteller Amphicoach aus Malta hat den Bus gebaut. Von innen bietet das Fahrzeug allen erdenklichen Reiseluxus, wie zum Beispiel LED-Bildschirme mit DVD-Spielern und ein Top-Soundsystem. Auf den Straßen fährt der Bus ganz normal, im Wasser dann wird er von einer dieselbetriebenen Turbine angetrieben. Etwa 8 Knoten macht er dort, was einer Geschwindigkeit von cirka 15 km/h entspricht, für eine Stadtbesichtigung von der Donau aus ist das mehr als ausreichend.

Für die Sicherheit ist ausreichend gesorgt, unter anderem hat der TÜV-Rheinland sich von der Qualität überzeugt. Im unteren Bereich ist der Bus wie ein Boot konstruiert und wurde mit Aluminium gebaut, das im Schiffsbau üblicherweise verwendet wird. Die Fahrt mit dem Bus wird etwa 2 Stunden dauern und kostet für Erwachsene 25 Euro, für Jugendliche bis 18 Jahre 20 Euro. Kinder unter 6 Jahren fahren umsonst.

Quelle: bild.de
Bild: Amphicoach

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