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Ihre Rechte wenn Fluglotsen streiken

Wenn die Fluglotsen streiken stehen die Flugzeuge still und im Flughafen bricht Chaos aus. Für den Reisenden bedeutet solch ein Streik, dass die Reiseplanung über den Haufen geworfen wird – Start order Rückreise verzögern sich, und aus dem entspannten Urlaub wird plötzlich Stress. Um sich in diesen Situationen zurecht zu finden ist es für betroffene Reisende wichtig, über die richtige Verhaltensweise und Ansprüche Bescheid zu wissen.

Zunächst einmal ist es notwendig, sich über die Situation zu informieren. Dies kann man bei einer Pauschalreise bei dem Reiseveranstalter, ansonsten bei der Airline oder über Webseiten und Hotlines tun. Für eine Betreuung am Flughafen im Falle eines Flugausfalls oder einer Verspätung ist die Airline oder der Reiseveranstalter verantwortlich. Das beinhaltet sowohl Verpflegung, als auch das Recht auf zwei kostenlose Telefonate, Faxe und Emails. Auch mindestens zwei Übernachtungen im Hotel müssen übernommen werden.

Da die Fluggesellschaft oder der Reiseveranstalter die Pflicht hat, dem Reisenden so schnell wie möglich eine Ersatzbeförderung zu organisieren, wird Fluggästen davon abgeraten, aus Verärgerung ein Zugticket zu kaufen. Stattdessen soll der Fluggast die alternative Reisemöglichkeit beim Flughafen einfordern.

Es handelt sich bei einem Fluglotsenstreik um einen 'Drittstreik'. Das bedeutet, dass die Fluglotsen weder bei den Fluggesellschaften noch bei den Reiseveranstaltern angestellt sind. Die Fluggesellschaften und Veranstalter sind also nicht für den Fluglotsenstreik verantwortlich. Daher haben die Reisenden, anders als eine EU-Verordnung zu Flugausfällen vorsieht, kein Recht auf Entschädigung. Vielmehr handelt es sich um einen Fall höherer Gewalt. Daher heißt es: Ruhe bewahren.

Quelle: come-on.de

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