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Historisches Luxor - Stadt der Paläste

Al-Uqsur ist die arabische Bezeichnung für Luxor und bedeutet 'Stadt der Paläste'. Der Name ist wörtlich zu nehmen, denn hier trifft man bei einer Städtereise auf unzählige Tempelanlagen, Gräber und Monumente.

Luxor liegt am östlichen Nilufer, im Zentrum von Oberägypten und bildet aus archäologischer Sicht eine der wichtigsten Stätten des Landes. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind sicherlich das Tal der Könige, in dem auch das Grab des berühmten Pharaos Tut anch Amun liegt, sowie der Karnak- oder der Luxor-Tempel. Luxor – das ist jedoch vor allem die malerische Corniche und der Amun-Tempel, der größtenteils von Amenophis III. errichtet wurde.

Über die Landesgrenzen hinaus ist heute der Glanz des alten Ägyptens spürbar – so verzieren einige granitene Obelisken europäische Städte, wie den Place de la Concorde in Paris oder die Piazza Navona in Rom. Gerade Italiens Hauptstadt zählt wahrscheinlich mit 13 die meisten Statuen, die die Ägypter als steingewordene Strahlen des Sonnengottes Ra erbauten, um eine Verbindung ins Jenseits herzustellen. Die Römer brachten sie von den Raubzügen mit nach Europa und ließen sie sogar nachbauen.

Luxor, einst die königliche Hauptstadt Theben, wurde gegenüber der Totenstadt am Ostufer des Nils als Wohnareal errichtet. Ursprünglich war die Siedlung mit Palästen, Gärten, Tempeln und Lehmziegelhäusern übersäht, aber im Laufe der Zeit hatte man die alten Bauten modernisiert, so dass nur noch einige ehemalige Häuser im Kolonialstil erhalten sind. Das pulsierende Zentrum breitet sich rund um den Luxor-Tempel 115 im südlichen Teil der Stadt aus. Hier sind die typischen arabischen Märkte zu finden, wo man die Kunst des Feilschens hautnah erleben kann.

Quelle: aegypten-spezialist.de, aegypten.citysam.de
Bild: Christoph S. (Pixelio)

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