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Handgranaten sorgen für Aufregung am Flughafen Berlin-Schönefeld

Zwei Handgranaten haben Sicherheitsbeamte am Tag vor Heiligabend am Berliner Flughafen Schönefeld sichergestellt, das sorgte für ziemlich viel Unruhe. Ein Italiener hatte die Sprengkörper in seinem Gepäck. Bei genauerem Hinschauen war die helle Aufregung allerdings nicht ganz begründet, denn so gefährlich waren die Granaten nicht.

Denn die Sprengkörper entpuppten sich als wirkungslos. Es bestand keine Gefahr, weil sie nicht mehr gezündet werden konnten. Die Handgranaten waren leer und der Entzündungsmechanismus wurde ausgebaut. Es handelte sich damit also nicht um scharfe Munition, sondern eher um Attrappen, die man sich in den Schrank legen kann.

Der Italiener gab an, dass er diese unbrauchbaren Handgranaten regulär erstanden habe. In einem Berliner Geschäft hätte man diese echten, aber unbrauchbar gemachten Waffen kaufen können. Ob es sich dabei um einen Kriegsfan oder einfach nur einen Waffennarr handelte, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall war es keine strafbare Handlung, diese Tötungsgeräte in dem Geschäft zu erstehen.

Trotzdem ist er sie nun los. Denn die Sicherheitsbeamten am Berliner Flughafen Schönefeld nahmen ihm die beiden Handgranaten ab. Daraufhin konnte er seine Reise nach Venedig allerdings antreten. Die beiden Kriegssouvenirs aus der deutschen Hauptstadt hat er aber nicht mit nach Italien nehmen dürfen. Dafür hat er für eine Menge Wirbel am Montag gesorgt.

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