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Gruselige Reiseziele

Wer Halloween wirklich stilecht verbringen möchte und noch ein gruseliges Reiseziel dafür sucht, den werden vielleicht die folgenden Möglichkeiten interessieren. So muss man beispielsweise gar nicht nach Rumänien reisen, um echtes Vampir-Feeling zu bekommen. Schließlich gibt es die Villa Dracula im Münchner Tierpark Hellabrunn. Dies ist eine gespenstische Grotte, in der Fledermäuse leben. Die kleinen Blutsauger kann man mit einer Infrarotkamera beobachten, ohne sie dabei zu belästigen. Schaurig schön.

Nach London verschlägt es den geneigten Grusel-Fan, wenn er sich auf die Spuren eines der berühmtesten Serienmörder aller Zeiten macht. Jack the Ripper brachte im Herbst des Jahres 1888 im Londoner East End fünf Prostituierte um. Auf einem preisgekrönten Stadtrundgang kann man nun jeden Abend um 19.30 Uhr auf Jacks Spuren wandeln. Mit etwas Glück hat man den Londoner Nebel als Kulisse, was die Sache noch spannender macht.

In Rothenburg ob der Tauber gab es zwar keinen derart berühmten Mörder wie in der englischen Hauptstadt, doch kann man sich hier dennoch herrlich gruseln. Im Kriminalmuseum werden den Besuchern viele Informationen zum Rechtsgeschehen der letzten 1000 Jahre geliefert, inklusive Folterpraktiken und anderer Horrorszenarien. Dort gibt es Pranger, Schandmasken und Folterstühle zu sehen. Wem das alles noch zu harmlos ist, der kann natürlich auch Reiseziele ansteuern, die echten Spuk versprechen. So hat man im Schloss Versailles eine Frau in historischen Gewändern gesehen, die weinend durch den Schlosspark irrte. Augenzeugenberichten nach sah sie der Königin Marie Antoinette sehr ähnlich. Im Schloss Kokkedal in Dänemark gibt es sogar drei Geister, die die Gemäuer heimsuchen. Eine davon ist eine schwangere Edelfrau, die einst in Zimmer 23 lebendig eingemauert worden war.

Quelle: bild.de
Bild: Todor Bozhinov (Flickr)

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