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Goa: Im ehemaligen Hippie-Domizil ticken die Uhren anders

Eine Reise nach Goa offenbart dem Urlauber noch heute einen Teil des Lebensgefühls der Hippie-Gesellschaft, die sich hier einst eingefunden hat. Neben den Blumenkindern und Techno-Fans waren es aber immer auch Pauschalurlauber, die es hierher gezogen hat. Heute gibt es in knallbunten Farben einen bekannten Hippieflohmarkt, doch nur noch wenige Lebenskünstler sind hier ansässig. Anjuna Beach ist dennoch Anziehungspunkt für jene, die ein wenige des Gefühls von damals aufsaugen wollen und das bunte Treiben in Goa lieben.

Alles ist hier erhältlich: Vom indischen Tuch über den Holzelefanten bis zum Aschenbecher mit Kamasutra-Bildern. Ausflugsboote bieten die Möglichkeit, die Gegend zu erkunden. Auch die gefälschte West-Ware ist hier zu finden, Saris und Kaschmir-Produkte natürlich ebenfalls. Sie sind wie in ganz Indien auch hier überaus beliebt. Kilometerlang sind jene Sandstrände, die schon seit Jahren die Urlauber begeistern. Goa ist der kleinste der Bundesstaaten und hatte seine Blütezeit in den 60er und 70er Jahren.

Heute gibt es hier ein leckeres Curry für etwa 70 Cent am Straßenrand zu kaufen, man kann sich darauf verlassen, dass viele Urlauber es in jedem Jahr hierher schaffen. Doch heute sind es eher die Ferienresorts wie `Fort Aguada Beach Resort` oder `Taj Holiday Village`, die Gäste haben. Reiche Familien und viele Europäer können hier auf Fünf-Sterne-Niveau leben und sich verwöhnen lassen. Eine Reise nach Goa ist heute völlig anders als zur Blütezeit, dennoch ticken die Uhren hier immernoch ein wenig anders.

Quelle: morgenpost.de
Bild: Dan Searle (Flickr)

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