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Friedhof-Tourismus: Gräber von Berühmtheiten sehr beliebt

Friedhof-Tourismus? - Jawohl... Wer sein Idol zu Lebzeiten nie zu Gesicht bekommen konnte, der kann dies ja nach seinem Ableben zumindest mehr oder weniger noch nachholen. Immer öfter werden Friedhöfe zu wichtigen Attraktionen für den Tourismus – hier versuchen immer mehr Menschen sich einstigen Berühmtheiten noch einmal zu nähern.

So gibt es in beinahe jeder großen Stadt auch stets ein paar berühmte Persönlichkeiten, die dort ihre letzte Ruhe gefunden haben. Ob Schauspieler, Politiker, Musiker oder sonstige Stars. Mehr und mehr beginnen die Städte, die entsprechende Berühmtheiten anzubieten haben, dies als touristische Attraktion zu bewerben. Wir stellen euch ein paar der beliebtesten Ziele des Friedhof-Tourismus vor.

Sehr beliebt ist das Grab von Jim Morrison – dem ehemaligen Kopf der legendären Band "The Doors". Seit 1971 liegt er auf dem berühmten Pariser Friedhof "Cimetière d Père Lachaise", auf dem noch zahlreiche andere Berühmtheiten wie Oscar Wilde, Edit Piaf oder Frèdèric Chopin zu finden sind. Besonders die Ruhestätte von Morrison wird täglich von unzähligen Alt-Hippies mit grell gefärbten Haaren und zerrissenen Hosen besucht.

Beliebt wie zu Lebzeiten ist auch der ehemals jüngste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika – John F. Kennedy. Sein Grab auf dem "Arlington National Cemetery" in Washington D.C. wird ebenfalls täglich von Touristen bepilgert. Berühmt ist der Friedhof ebenfalls für seine schier endlosen Gräber gefallener Soldaten. Hier ruhen über 300.000 Gefallene auf über 81 Hektar Fläche.

Für viele Anhänger der kubanischen Revolution ist ein Ort von besonders großer Bedeutung – Santa Clara. Hier ruht der berühmte Che Guevara, bei dem noch immer nicht geklärt ist, ob er denn auch tatsächlich so sehr an der Revolution Fidel Castros beteiligt war, wie man es sich heute allenthalben erzählt. Nichts desto trotz prangt eine große Statue Guevaras vor seinem Mausoleum, in dem er mit einigen weiteren Weggefährten der Revolution ruht. Ob also Politiker, Revolutionär oder Musiker, für den Friedhof-Touristen gibt es auf der ganzen Welt genügend Berühmtheiten zu besuchen und zu bestaunen.

Quelle: Focus-Online
Bild: Ken Lund (Flickr)

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