Excite

Flüssigkeitsverbot im Handgepäck: 2013 ist Schluss damit!

Viele Reisende freuen sich: Das Flüssigkeitsverbot im Handgepäck soll gelockert werden. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer, denn lediglich Passagiere aus Drittländern, die einen Zwischenstopp in Europa haben, sind von der Auflage, die seit der erhöhten Terrorgefahr in der Luft besteht, befreit.

Das Verbot gibt es seit 2006, als Terroristen versuchten mithilfe von Flüssigsprengstoff mehrere Maschinen aus England zu attackieren. Glücklicherweise konnten diese Anschläge vereitelt werden und der internationale Flugverband unternahm scharfe Maßnahmen, um den Luftraum sicherer zu machen. Im Handgepäck durften seitdem nur Flüssigkeiten mit einem Fassungsvermögen von 100 Millilitern mitgeführt werden. Darüber hinaus mussten diese Gefäße oder Fläschen in durchsichtigen Beuteln mitgeführt werden.

Dies hat nun also teilweise ein Ende: Ab dem 19. April wird dieses Verbot gelockert, jedoch nur für Passagiere, die aus einem Nicht-EU-Land kommen und lediglich einen Transit-Aufenthalt in einem europäischen Land haben. Dies sind beispielsweise die Passagiere, die mit einem Langstreckenflieger aus Lateinamerika oder Asien in Frankfurt oder Berlin landen und dann noch in eine andere deutsche Stadt weiterreisen. Früher war es immer sehr ärgerlich, da man beispielsweise Duty-Free-Produkte, die man vor Abflug gekauft hatte, bei Einreise in die EU abgeben musste. Das Prozedere war oftmals sehr zeitaufwendig und lästig.

Das hat nun auch die EU erkannt und dank einer Verordnung kann das Verbot nun zum Teil aufgehoben werden. Perspektivisch ist geplant bis April 2013 das Verbot komplett fallen zu lassen. Bis dahin soll es Detektoren geben, die jede Art von Flüssigkeit in Taschen analysieren kann.

Quelle: spiegel.de
Bild: Mykl Roventine (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2020