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Flugsicherheit: Flüssigkeitsbeschränkungen für das Handgepäck werden gelockert

Was darf mit ins Flugzeug? Die Flüssigkeitsregelungen für das Handgepäck von Fluggästen waren bisher äußerst streng - nun gibt es aber gute Neuigkeiten für Flugpassagiere: Die EU will ab Ende Januar die Flüssigkeits-Beschränkungen lockern.

So werden Flugpassagiere ab dem 31. Januar 2014 laut der neuen EU-Verordnung auch die Flüssigkeiten mit an Bord nehmen, die sie beim Umsteigen an Flughäfen gekauft haben, die außerhalb der EU liegen. Steigt ein deutscher Urlauber beim Rückflug von New York nach Berlin in London um und kauft sich eine Flasche Whiskey im Duty-Free-Shop, dann darf er diese also ab sofort auch mit an Bord nehmen - bisher ging das nicht. Die Verordnung gilt auch für europäische Passagiere, die in den USA umsteigen.

Neben Hochprozentigem gilt die neue Regel natürlich auch für andere Flüssigkeiten wie Sprays oder Gele. Die Voraussetzung ist aber, dass sämtliche Flaschen in versiegelten Plastiktüten verschlossen sind.

Bisher war es absolut verboten, Flüssigkeiten im Handgepäck mit sich zu führen. Alles über über 100 Milliliter kam nicht durch die Sicherheitskontrolle und musste vor Ort weggeworfen werden. Nur Lebensmittel wie beispielweise Babynahrung waren erlaubt und auch Medikamente durften unter bestimmten Voraussetzungen im Handgepäck mitgenommen werden. Dank besserer Sicherheitsscanner könnten all diese Regeln aber nach und nach fallen, Experten vermuten schon ein baldiges Ende des Flüssigkeitsverbots

Die Einschränkungen waren eingeführt worden, um Terroranschläge durch Flüssigsprengstoff zu vermeiden. Im Jahr 2006 hatten islamistische Terroristen versucht, flüssigen Sprengstoff in harmlosen Getränkeflaschen mit an Bord eines Flugzeugen zu schmuggeln.

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