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Straßenhunde im Urlaub: Flugpatenschaften können helfen

Auf Reisen möchte man eigentlich nur Schönes und Aufregendes sehen, doch in vielen Urlaubsorten kann man vor einer traurigen Realität nicht die Augen verschließen: Viele Straßenhunde kämpfen tagtäglich ums Überleben. Wer nicht wegschauen möchte, der kann nun aktiv werden und über die sogenannten Flugpatenschaften einen Hund oder eine Katze mit nach Hause nehmen.

Die Organisation und Abwicklung übernehmen Tierschutzvereine vor Ort, die in engem Kontakt mit Vereinen in Deutschland stehen. So ist es dem Urlauber möglich, am Ende seiner Urlaubsreise recht unproblematisch und vor allem unbürokratisch das neue Haustier mit in die Heimat zu nehmen. Die deutsche Veterinärmedizinerin Bettina Elze stellt einen solchen Kontaktpunkt in Deutschland dar und betreibt das Portal www.flugpate.com, dort können sich interessierte Tierliebhaber informieren.

Die Tiere reisen entweder im Frachtraum oder wenn sie klein genug sind auch in der Kabine mit. Bei der Ankunft in Deutschland sind meist schon alle Formalia geregelt, so dass man gleich nach Hause fahren kann. Wichtig ist, dass man für Tiere aus einem EU-Land einen Haustierpass hat, dass diese eine Tollwutimpfung haben und durch einen Chip oder eine Tätowierung identifizierbar sind. Bevor man sich als Flugpate bewirbt, sollte man sich also ausreichend informieren, um Probleme zu vermeiden.

Falls man beispielsweise in ein Land außerhalb der EU reist, muss man wissen, dass nach der Tollwutimpfung auch ein Bluttest des Tieres gemacht wird. Erst drei Monate nach diesem Test können die Tiere dann ausreisen. Unter Umständen können also lange Wartezeiten auf den neuen Tierbesitzer zukommen.

Quelle: news.de
Bild: Adrian (Flickr)

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