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Flug Berlin Tegel (TXL): Deutschlands Aushängeschild des Westens

Die Geschichte vom Flughafen Berlin Tegel ist lang und erfolgreich: Der ehemalige `Otto-Lilienthal`-Airport war zu Zeiten des Wirtschaftswunders das Aushängeschild West-Berlins. Gerade zu Zeiten des so genannten kalten Krieges gab es einen der modernsten Flughäfen in der heutigen Hauptstadt. Seit 1960 sind es nun die Linienflüge, die von hier aus nach ganz Europa starteten. Zunächst war es vor allem die Airline Air France, die von hier aus startete, später kam auch die Pan American dazu, die von Berlin aus Transatlantikflüge startete.

Acht Jahre lang war es zunächst der Flughafen Tempelhof, von dem aus die Berliner starteten, später zog man komplett nach Tegel um und schloss 1975 den Tempelhof-Airport komplett für zivile Luftfahrt. Ein Jahr zuvor wurde in Berlin Tegel das neue Gebäude eröffnet, welches in einer Sechseck-Form bis heute besteht. Damals waren Flüge aus Tegel beliebt und eine der Möglichkeiten, aus der DDR auszureisen. Wichtigster Flughafen Berlins für Passagiere war er über eine lange Zeit, den zweiten Namen `Otto Lilienthal`-Flughafen bekam er erst im Jahr 1988.

Während der Teilung war es eine Regel, dass nur Fluggesellschaften aus dem Ausland in Tegel arbeiten durften, auch die Airline Air Berlin stammt ursprünglich von der Gesellschaft Air Berlin USA ab und flog in den 70er Jahren in Berlin. Jetzt steht der Flughafen Berlin Tegel kurz vor dem Aus, denn mit dem Bau des BBI Großflughafens wird er leider 2012 schließen.

Quelle: maerkischeallgemeine.de
Bild: Janos Korom Dr. (Flickr)

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