Excite

Ferienwohnung im Internet buchen - Vorsicht vor Betrug im Internet!

Betrug im Internet - das sollten Sie beachten, wenn Sie ihre Ferienwohnung im Internet buchen: Rund um den Urlaub kann ziemlich viel schief gehen und viele Leute fürchten sich vor Unfällen auf der Fahrt, während des Flugs oder am Urlaubsort. Am Urlaubsort, vor allem in anderen Ländern, machen sich viele auch Gedanken um Taschendiebe oder Trickbetrüger vor denen der berühmte deutsche Brustbeutel schützen soll. Seit neustem gibt es aber auch viele Betrüger, die sich ihre Opfer schon vor dem Urlaubsantritt suchen und sie bei der Buchung um ihr Geld bringen. Entspricht das schöne Foto vom wunderbaren Ausblick wirklich der Realität?

Opfer von Betrug im Internet kann jeder werden - so kürzlich auch die Frau vom "Tatort"-Schauspieler Axel Milberg. Diese hatte eigentlich bei einem seriösen Ferienwohnungs-Portal eine Villa in Saint Tropez gemietet und bezahlt. Der Haken an der Sache: Die Villa existierte gar nicht.

Auch Steffen Kohl wollte eine Ferienwohnung an der französischen Atlantikküste mieten - und natürlich zahlen. In seinem Fall haben sich die Internet-Diebe in den Email-Account von der Verwalterin der Ferienwohnung gehackt. Kohl wurdedann dazu aufgefordert, die Summe für die Wohnung auf ein Konto in London zu überweisen. Zwar konnte er erstmal seinen Urlaub in der (hier existierenden Villa) verbringen, die Mite galt für die Verwalterin aber nach wie vor als ausstehend - er musste am Ende doppelt zahlen.

Ferienwohnung: Falsche Angebote

Die wohl klassischste Variante des Betrugs, die im Internet immer noch etwas verbreiteter ist, ist, dass jemand etwas anbietet, das gar nicht seines ist: Eine kleine Wohnung wird da schnell mal mit den Fotos von einer anderen als tolle Ferienwohnung angepriesen und steigt dadurch sehr im scheinbaren Wert. Wenn man ein Angebot findet, das zu gut scheint, um wahr zu sein, ist ein erster Schritt die Rückwärtsbildersuche bei Google. Hier kann man das Bild von der Wohnung hochladen und feststellen, ob es von einer anderen Seite gestohlen wurde.

Falsches Konto

Manchmal sammeln Betrüger scheinbar Geld von legitimen Buchungen, indem sie dem Mieter falsche Kontodaten zukommen lassen. Dafür gibt es unterschiedliche Wege. Besonders fies: Wenn Kontodaten scheinbar von der E-Mailadresse des Vermieters kommen, heimlich aber abgeändert wurden. Hier hilft ein Telefonat als Bestätigung: Darin noch einmal die wichtigsten Daten durchzugehen, funktioniert oft auch mit Vermietern, mit denen man nur ein geringes Vokabular teilt. Wenn alle Daten stimmen, kann man das Geld überweisen.

Wenn nicht, sollte man die Betrüger auch bei dem Ferienwohnungs-Portal, über das man sie gefunden hat und – je nachdem wie weit der Betrug ging – der Polizei melden, und eine andere Ferienwohnung suchen.

Zum Glück für Milberg konnte das Portal die gezahlte Summe zurückerstatten.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017