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Feine Reben in Murcia

Die Gegend um Murcia, nahe der Spanischen Ostküste, gilt als Weinparadies. Das liegt einerseits an den heißen Sommern, andererseits an den kalten Wintern in dieser Region. Die Kleinstädte Yecla und Jumilla sind hier die Weinanbaugebiete Nummer eins und produzieren der kargen Landschaft zum Trotz internationale Weine.

Die grünen Weinreben sind hier fast die einzigen Farbtupfer auf der rot-braunen Erde, da kann man sich kaum vorstellen, dass ein paar Kilometer weiter alles ergrünt ist. Die Gegend ist auch als der Gemüsegarten von Spanien bekannt. Die trockenen Böden stellen daher besondere Anforderungen für die Winzer dar. Traditionell werden die Weinstöcke nicht hochgezogen, sondern wachsen am Boden. So erhalten sie mehr Feuchtigkeit. Trotz des geringen Niederschlags verzichten einige gute Winzer ganz auf Bewässerung - das werden dann ganz intensive Weine, wie Kenner sagen.

Das Weingut Bodegas Castaño in der Kleinstadt Yecla gehört zu den besten der Region Murcia. Mit seiner 400 Hektar großen Anbau-Fläche zählt es auch zu den größten privaten Weingütern. In der hauseigenen Anlage werden am Abfülltag bis zu 7000 Flaschen pro Stunde abgefüllt. 80 Prozent gehen in den Export. Die heimische Traube Monastrell findet durch das kontinentale Klima, die heißen Sommer und kalten Winter, beste Bedingungen vor. Dank dieser Voraussetzungen bringt Castaño mehrere reinsortige Monastrells auf den Markt. International bekannt ist vor allem der Hécula. Aus alten, nicht intensiv bepflanzten Lagen gewonnen, gehört er zum Besten, was Yecla hervorbringt. Eine Reise in diese Gegend ist für Weinliebhaber nur zu empfehlen.

Quelle: diepresse.com
Bild: Alexander Hauk (Pixelio)

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