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Der Etosha Nationalpark in Namibia

Wer dem afrikanischen Kontinent zugetan ist und für seine nächste Urlaubszeit eine Namibia Rundreise plant, kommt am Etosha Nationalpark wohl kaum vorbei. Eines der absoluten Highlights für alle interessierten Reisenden im Bereich Afrika und Wildlife. Nachstehend einige interessante Fakten zum Nationalpark.

Geschichte des Nationalparks

Bereits vor über 100 Jahren im Jahr 1907, vom derzeitigen Gouverneur Deutsch-Südwestafrikas, Friedrich Lindequist unter duetscher Verwaltung zum Naturschutzgebiet deklariert, blickt der Etosha Nationalpark auf eine lange Geschicjte zurück. Allerdings war das frühere Naturschutzgebiet circa 4-mal größer als das heutzutage noch bestehende Areal. Der Ausschlaggebende Punkt für Gründung und Bildung des Naturschutzgebietes bestand in der nahezu gänzlichen Ausrottung des damals reichen Wildbestands, resultierend aus Wilderei sowie hemmungsloser Großwildjagd und Ausbeutung der Vielfalt. Das Schutzgebiet wurde erstmals in 1928 verkleinert und anschließend 1958 und 1967 weiter dezimiert. Mit Beginn der 1970er Jahre wurden die heutigen Grenzen gesetzt und folgend im Jahr 1973 durch einen 1700 km langen Zaun gänzlich umzäunt.

Die Natur und ihre Tierwelt

Sein Name Etosha, stammt aus der Sprache der einheimischen Oshivambo und bedeutet so viel wie großer weißer Platz. Im Etosha Nationalpark sind über 110 Säugetierarten sowie über 340 verschiedene Vogelarten beheimatet. Resultierend aus der Einzäunung des Etosha-Nationalparks sind alle im Park lebenden Tiere auf das dort vorhandene Wasser- und Nahrungsangebot angewiesen. Daher wird die Wasserversorgung durch Wasserlöcher realisiert, die zu einem Teil natürlichen Ursprunges sind, jedoch auch künstlich versorgt werden. Der im Westen gelegene Bereich des Nationalparks, welcher für führerlose Touristen bislang nicht zugänglich ist, verfügt über 5 natürliche sowie 27 künstliche Wasserstellen, während dessen der im Osten gelegene Teil 29 natürliche und 12 künstliche Wasserstellen beheimatet. All diese Wasserstellen stellen eine existentielle Lebensgrundlage für die ansässigen Tiere im Etosha Nationalpark dar und dienen folglich ihrer Anziehung auf die Tierwelt auch für die touristische Wildbeobachtung. Sämtliche Wasserlöcher nebst der dazugehörigen Zufahrtswege sind in entsprechenden Karten verzeichnet, welche die Touristen am Eingangsbereich des Parks ausgehändigt bekommen. Insgesamt besitzt der Nationalpark 4 Zugänge. Im Osten befindet sich das „Von Lindequist-Tor“, im Norden ist der Zugang durch das „Nahale IyaMpinga-Tor“ möglich, im Süden kann man durch das „Andersson-Tor“ in den Park gelangen und im Westen das „Otjovasondu-Tor“ nutzen, welches zukünftig für den allgemeinen Tourismus den Zutritt zum bislang nicht zugänglichen Westen ermöglichen soll.

Etosha Nationalpark und seine Unterkünfte

  • Das Hauptcamp ist Okaukuejo. Hier ist auch der Haupteingang des Nationalparks
  • Ein ehemaliges Fort deutscher Schutztruppen und im Osten angesiedelt ist Namutoni
  • Halali liegt in etwa mittig zwischen Okaukuejo und Namutoni
  • Das 4. Camp kann Onkoshi nur von Namutoni per Shuttle angefahren werden
  • Im Westteil des Parks befindet sich das neu eröffnete Dolomite Camp
  • Die drei ersten Camps verfügen über Restaurants, Unterkünfte, einen Campingplatz, sowie Kiosk, Flugplatz und eine Tankstelle.

    Man sollte gute 2 Tage einplanen, möchte man ausgehend von den Camps, alleWasserstellen besichtigen wollen.

    Zu beachten und wichtig zu wissen ist, dass alle Tore bei Sonnenuntergang geschlossen und erst bei Sonnenaufgang wieder geöffnet werden und alle Besucher registriert werden. Sämtliche Straßen des Parks sind gut befestigt, was auf Reisen nach Afrika nicht immer der Realität entspricht. Ein Geländewagen ist hier somit nicht erforderlich, allerdings in der Hauptregenzeit um Januar herum jedoch absolut empfehlenswert.

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