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Erste Hilfe für unterwegs: Die richtige Reiseapotheke

Wer kennt das nicht: Ein quälender Durchfall, ein zu langes Sonnenbad oder ein schmerzender Insektenstich kann die Erholung und Idylle im Urlaub schnell zu Nichte machen. Wer vorbeugen will, sollte zu jeder Zeit eine passende Reiseapotheke griffbereit haben, damit man im Fall der Fälle schnell für Abhilfe und Linderung sorgen kann, bevor man zu teuren und unbekannten Medikamenten im Reiseland greifen muss.

Eine Reiseapotheke gehört in jedes Reisegepäck. Bei der Auswahl der richtigen Medikamente kommt es natürlich auf das Reiseland, die Gesundheit des Reisenden und die Reiseart an. In fernen Ländern können Bakterien im Trinkwasser oder Malariaerreger in Stechmücken die harmlose Reise schnell zu einem gesundheitsgefährenden Erlebnis ausarten lassen!

Vor der Abreise sollte man sich umfassend über eventuelle Impfvorschriften und -empfehlungen für das Reiseland informieren. Viele Impfungen können auch kurzfristig noch gegeben werden. Bereist man beispielsweise die Länder Mittel- und Südamerikas oder der Karibik, sollte vorher geprüft werden, ob in den Regionen ein Risiko für Malaria, Dengue-, Gelbfieber und Tollwut besteht. Hier muss dann der entsprechende Schutz vor Antritt der Reise gewährleistet sein.

Die Reiseapotheke sollte rechtzeitig zusammengestellt werden, damit man auch nichts vergessen und auslassen kann. Auch auf das Verfallsdatum sollte geachtet werden, und bei einem Urlaub in warmen Gefilden sollten auch die Lagerbedingungen und die geregelte Einnahme bei einer eventuellen Zeitverschiebung eingehalten werden.

Aber was muss nun alles mit in den Koffer? Verbände sind ein Muss in jeder Reiseapotheke! Ebenso Pflaster, sterile Wundkompressen, Mullbinden, elastische Binden, Klebeband, Schere, eine Splitterpinzette und ein Dreieckstuch unerlässlich. Fieberthermometer, Schmerz- und Fiebermittel, Mittel gegen Schnupfen und Halsschmerzen, Medikamente gegen Verstopfung, Durchfall und Übelkeit und ein Elektrolyt-Pulver zur Wiederaufnahme von Flüssigkeit sollten ebenso in jedem Erste-Hilfe-Köfferchen zu finden sein.

Ein guter Schutz vor Mückenstichen ist in Gebieten wichtig, in denen Malaria, Gelbfieber, Dengue-Fieber oder die japanische Enzephalitis verbreitet sind. In den meisten Malaria-Gebieten reicht es aus, ein Medikament für den Notfall dabei zu haben. Und zu guter Letzt sollte natürlich auch auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. Sonnencremes beugen langfristig Hautkrebs vor und vermeiden schmerzenden Sonnenbrand. Bei starken Rötungen kann kurzfristig zu einer Kortisoncreme gegriffen werden.

Quelle: bild.debr-online.de
Bild: vetcw3 (Flickr)

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