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Der Ausbruch des Vulkans Eyjafjöll und seine Folgen

Vor einem Jahr erschütterten die Reisenews unzählige Touristen, die innerhalb Europas einen Flug antreten wollten, denn durch den Vulkanausbruch Eyjafjallajökull wurde der gesamte europäische Luftverkehr lahm gelegt. Dieses Ereignis legte auch die Diskussion in Gang, ob einheitliche EU-Werte in Hinblick auf Gefahren für den Luftverkehr gesetzt werden sollten.

Ein Jahr ist es nun her und bis jetzt hat sich nichts bezügliches dieses Themas verändert, außer dass Island Reisen nun wieder ungefährlich sind. Doch das Thema ist immer noch aktuell in der Europäischen Union.

Die EU-Verkehrsminister sind sich einig, dass einheitliche Grenzwerte in Hinsicht auf Sicherheitsrisiken durch Vulkanasche festgelegt werden müssen. Jedoch ist es nicht einfach, diese Richtwerte zu fixieren, da die Asche je nach Vulkan und Stärke des Ausbruchs anders beschaffen ist. Deswegen müssen noch mehr Expertenmeinungen eingeholt werden, womit die Europäische Agentur für Luftsicherheit beauftragt wurde. Diese Organisation will bis Herbst einen Vorschlag für eine Regelung hinsichtlich des Themas vorlegen.

Des Weiteren befasst sich die EU mit dem Krisenmanagement im Luftverkehr. Das Ereignis des Vulkanausbruchs Eyjafjallajökull führte zu vielen Verwirrungen und zu einer hektischen Panik, nicht nur bei den Fluggesellschaften sondern auch bei den Touristen. In der Zukunft muss das Management solcher Situationen besser geregelt werden. Natürlich hofft man in Europa auf keinen weiteren Ausbruch eines Vulkans. Jedoch ist die Natur schwer einzuschätzen wie der Vulkanausbruch Eyjafjallajökull gezeigt hat.

Quellen: welt.de, focus.de
Bild: bjarkis (Flickr)

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