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Ein Ausflug ins Legoland

Im bayrischen Günzburg öffnete 2002 ein weiteres Legoland seine Pforten und lockt seitdem Jahr für Jahr über eine Million Besucher an. Auf gut 44 Hektar Land ist dieser Vergnügungspark ausgedehnt und vor allem für die Kinder eine Welt voller bunter Abenteuer. Zwar gehört der Park nicht mehr zum Unternehmen des dänischen Spielzeuggiganten, sondern zur britischen Merlin Entertainments Group, die zum Beispiel auch die Sea Life Parks im Angebot hat, dennoch ist in Günzburg alles auf die kleinen bunten Steinchen getrimmt.

Künstlerisch anspruchsvollen Landschaften und Stadtbilder aus Lego-Steinen versetzen nicht nur die Kinder in Erstaunen. Dort sieht man die Gemütlichkeit einer schwäbischen Dorflandschaft aufgebaut, etwas weiter die Frankfurter Skyline und in der Nähe schließlich das italienische Venedig. Alles mit viel Akribie und Liebe zum Detail in Plastik gebaut. Das ganze verschmilzt in der Hauptattraktion des Parks, dem "Miniland", einer aus mehr als 25 Millionen Steinen aufgebauten Landschaft mit vielen berühmten Orten aus der realen Welt. Die Münchner Allianz Arena findet sich dort oder auch das Schloss Neuschwanstein.

Neben den Aufbauten aus dem berühmten bunten Lego-Steinen gibt es weitere für Vergnügungsparks typische Attraktionen. Eine Achterbahn gibt es, die auch für Kinder ausgelegt ist. Und im Piratenland können die kleinen Kapitäne ihr Können und ihren Mut in Käpt'n Nicks Piratenschlacht unter Beweis stellen. Im Legoland-Feriendorf mit seinen 400 Betten kann sich die Familie ein günstiges Quartier mieten, für die Zeit im Legoland. Natürlich werden die kleinen Steine auch verkauft. In der "Fabrik" können sich die Kids mit Bau-Material eindecken. Dort werden die Lego-Steine für 8 Euro pro 100 Gramm in großen Tüten verkauft, ein wahres Schlaraffenland für die kleinen Baumeisterinnen und Baumeister.

Quelle: faz.net
Bild: r3v || cls (Flickr

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