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Kuriose eDreams Erfahrung: eDreams fordert 30 Milliarden Euro für Gepäckaufnahme

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Das Gepäck eines Fluggastes ist ja mitunter sehr wertvoll, aber was eine Britin jetzt erlebt hat, das übersteigt wohl alles: Sie buchte beim Online-Anbieter eDreams zwei Flüge nach Portugal und die Gepäckaufnahme sollte 23.659.381.921 Pfund, das sind umgerechnet rund 30 Milliarden Euro, kosten. Sie bemerkte dies gerade noch, bevor sie auf "Buchen" klickte.

Marion Sessions heißt die Frau und sie wollte mit ihrem Mann von Birmingham nach Faro in Portugal fliegen. Für die Buchung nutzte sie das Portal eDreams. "Ich hatte 'billige Flüge nach Faro' gegoogelt und sah, dass eDreams das beste Angebot hatte, mit Ryanair und Monarch Airlines sollten wir zu zweit 164 Pfund (209 Euro) zahlen" sagte die Britin gegenüber Sky News. Doch so billig war das Angebot dann doch nicht.

Als sie alle Daten eingab, passierte wohl ein fast folgenschwerer Fehler im System von eDreams. Für ein Gepäckstück sollte sie rund 30 Milliarden Euro zahlen. Angeblich koste das Gepäck rund 144 Millionen Mal soviel wie der Flug, heißt es auf der Website. Das wäre mit ihrem aktuellen Kontostand nicht möglich gewesen, kann die Sessions heute darüber scherzen. Die Summe fiel ihr gerade noch so auf, bevor sie die Buchung fest machte. Für die Preise bei eDreams sind übrigens weder Ryanair noch Monarch Airlines verantwortlich.

Das Online-Unternehmen eDreams, das in Spanien ansässig ist, entschuldigte sich bei der Britin. Es sei ein einzelner Vorfall gewesen, nach der Ursache werde gerade gesucht, sagte eine Sprecherin von eDreams gegenüber Sky News. Das Unternehmen steht nicht zum ersten Mal in der Kritik. Es kam schon vor, dass auf den angegebenen Ticketpreis einfach ohne Angaben von Gründen 25 Prozent heraufgeschlagen wurden. Aber die Sprecherin des Flug-Portals eDreams meinte, dass so eine hohe Abbuchung von 30 Milliarden Euro sowieso getätigt worden wäre.

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