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Auf Reisen mit der E-Zigarette: Das müsst ihr beachten

Wenn die Temperaturen steigen und der Sommer vor der Tür steht, dann werden erste Urlaubspläne geschmiedet. Erfahrene Reisende wissen, woran sie dann alles denken müssen, aber da die E-Zigarette noch relativ neu ist, spielte diese bisher vielleicht noch nicht die große Rolle in den Plänen. Aber es gibt einige Dinge, auf die man achten sollte. Dieser Ratgeber verrät, was wichtig ist, wenn es auf Reisen mit der Elektrozigarette geht.


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Verpackung

Die E-Zigarette ist ein elektronisches Gerät und deswegen kann es durchaus sein, dass man sie bei der Flughafenkontrolle separat vorzeigen muss. Deshalb empfiehlt es sich, die Elektrofluppe in ein Etui zu packen, das man schnell griffbereit hat. Doch noch wichtiger ist das Liquid. Das es sich dabei um eine Flüssigkeit handelt, muss diese in einem durchsichtigen Zipp-Beutel aufbewahrt und so auf das Band gelegt werden. Da gibt es also keinen Unterschied zu allen anderen Flüssigkeiten, die man mit auf Reisen nehmen möchte. Doch aufgepasst, hier gibt es eine Obergrenze. Erlaubt sind nur Mengen bis 100 ml oder 100 g. Wer mehr dabei hat, kann es gleich am Flughafen lassen. Besser ist es, im Urlaubsort im E-Zigarette Shop für Nachschub zu sorgen. In den Urlaubsorten gibt es diese mit Sicherheit. Im Vorfeld kann man ja schon mal im Internet danach stöbern.



Der Akku und die Steckdose

Wer den Akku für die E-Zigarette nicht mitnimmt, für den ist im Urlaub irgendwann Schluss mit dem Rauchvergnügen. Der Akku muss genau wie die E-Zigarette nach Beschluss der Internationalen Zivilluftfahrtsorganisation ICAO im Handgepäck verstaut werden. Man sollte aber an die Verdampferköpfe und das Ladezubehör denken. Und vor allem ist es wichtig, zu beachten, dass in vielen Ländern eine andere Steckdosennorm herrscht. Man braucht also eventuell einen Adapter, um die E-Zigarette aufzuladen.


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Rauchen am Bahnhof oder Flughafen

Bevor der Zug abfährt oder der Flieger startet, hat man ja immer noch eine gewissen Zeit, in der man vielleicht den ein oder anderen Zug an der E-Zigarette nehmen möchte. Doch das ist nicht überall erlaubt. Klar geregelt ist dies nur am Hamburger Flughafen und in der Hausordnung der Deutschen Bahn. Dort ist das Rauchen jeweils nur in den dafür ausgeschilderten Raucherzonen erlaubt. An anderen Flughäfen empfiehlt es sich, an der Information nachzufragen, ob das Rauchen mit einer Elektrozigarette gestattet ist. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte man sich nicht auf Diskussionen einlassen. Das bringt dann eh nichts. Also muss man entweder verzichten oder sich in den Raucherbereich bemühen. Dort ist man dann allerdings von Zigarettenqualm umgeben, was ja kein besonders schöner Start in den Urlaub ist. Anders sieht es schon im Flugzeug oder im Zug aus. Wenn man dort freundlich nachfragt, wird das ab und zu schon mal gestattet. Allerdings sollte man nicht nur das Personal fragen, sondern vor allem auch seine Sitznachbarn. Wenn dies der Dampf stört, dann muss man eben für die Reise verzichten. Aber die Fluggesellschaft Ryanair hat in ihrem Bordrepertoire ein spezielles Dampfgerät, mit dem das Rauchen auch während des Fluges gestattet ist. Das kostet dann allerdings Geld.



Das Rauchen im Ausland

In vielen Ländern ist es nicht klar geregelt, ob man in geschlossenen Räumen die E-Zigarette verwenden darf. Auch hier hilft dann nur das gute, alte Nachfragen, wenn man in einem Museum oder Restaurant ist. Frankreich hat dabei die lockersten Bestimmungen, in diesem Land sieht man Menschen auch in einem Café an der Elektrozigarette ziehen. Auch im Baltikum, in Griechenland, Italien oder Spanien haben E-Raucher schon positive Erfahrungen gemacht, während es in Großbritannien und skandinavischen Ländern mit dem Rauchen in öffentlichen Räumen strenger gehandhabt wird.


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