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Discounter-Reisen: Was Sie beim Urlaub mit Aldi, Lidl, Netto oder Tchibo beachten sollten

Günstige Reisen zu vielen, teils auch exotischen Urlaubszielen - das ist dank Discounter-Ketten wie Aldi & Co. möglich. Allerdings sollte man bei der Buchung einiges beachten, egal, ob es in den Bayerischen Wald, in die Karibik, auf Städtetrips oder auf Kreuzfahrten geht.

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Discounter-Reisen: Die Anbieter:

Die Billigreisen werden in Kooperation mit vielen Reiseveranstaltern angeboten. Aldi Süd beispielsweise arbeitet mit Unternehmen wie Berge & Meer, Eurotours, Center Parcs oder Select Holidays zusammen. Lidl hingegen vertreibt seine Angebote zusammen mit BigXtra Touristik, clevertours.com und der Mediplus Gruppe. Tchibo kooperiert mit insgesamt 18 Veranstaltern.

Informationen: Wo erfährt man mehr über die Schnäppchenreisen?


In der Regel erfährt man von den verschiedenen Angeboten direkt im Discounter selbst - hinter den Kassen hängen Plakate aus und es liegen Flyer bereit. Zudem haben die meisten Discounter-Ketten eigene Webseiten, auf denen man sich über die Reisen informieren kann.

Sind Discounter-Reisen wirklich günstiger als Pauschalreisen?

Nein, teilweise sind Urlaube die man im Reisebüro bucht, noch billiger. Es empfiehlt sich für Kunden immer, im Internet und in Katalogen alle Angebote miteinander zu vergleichen.

Aber: Die Urlaubsreisen und Kurztrips werden speziell konzipiert. Das exakt gleiche Angebot gibt es dann nur bei Aldi beispielsweise, nirgendwo sonst. Schauen Sie sich also das Ausflugsprogramm und die enthaltenen Extras genau an. Sind zum Beispiel alle Mahlzeiten inklusive? Lesen Sie auch immer das Kleingedruckte!

Was sollte man sonst noch beachten?

Die Schnäppchenreisen werden meist sehr kurzfristig angeboten. Bei exotischen Reisezielen kann dies bedeuten, dass nur wenig Zeit für Impfungen oder die Beantragung von notwendigen Visa bleibt. Informieren Sie sich auch immer über die politischen Gegebenheiten im Urlaubsland. Der richtige Ansprechpartner ist hier das Auswärtige Amt.

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Was, wenn man mit den Leistungen unzufrieden ist?

Für etwaige Reklamationen ist immer der Veranstalter zuständig. Der Vermittler, in diesem Fall der Discounter, nicht! Achten Sie bei der Buchung darauf, einen Reisesicherungsschein zu bekommen. Liegt dieser nicht vor, sollten Sie auch nicht zahlen. Das kann genas besonders im Falle einer Firmeninsolvenz wichtig werden.

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