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Die Skisaison 2010/2011: Schnee ohne Ende

So viel Schnee gab es schon lange nicht mehr: Seit Anfang November scheint es nicht mehr aufzuhören und die immensen Schneemassen rauben dem ein oder anderen mittlerweile den letzten Nerv. Doch es gibt eine Art Nutznießer dieser chaotischen Situation – das sind die Betreiber von Hotels, Liftanlagen oder weiteren Serviceangeboten in Skigebieten, die sich über einen fulminanten Start in die Skisaison 2010/2011 freuen können. Besonders die Alpenstaaten Österreich und die Schweiz konnten bereits vor Weihnachten eine sehr gute Buchungsbilanz ziehen und einen Rekordstart in die Saison verbuchen.

Das war nicht immer so: In den letzten Jahren mussten die sogenannten Opening-Events besonders in niedrig gelegenen Skigebieten in Österreich oftmals nach hinten verschoben werden, da schlichtweg einfach nicht genug Schnee vorhanden war. Auch hier hat der Klimawandel seine Spuren hinterlassen und den Hoteliers und Reiseveranstaltern schmerzliche Einbußen beim Umsatz verschafft. Viele haben somit auf eine Diversifizierung ihres Angebots gesetzt: Neben dem Ausbau des Sommerangebotes hat man darüber hinaus überlegt, welche weiteren Aktivitäten, die nicht eine konstant hohe Menge an Schnee benötigen, man anbieten könnte. So ist eine breite Auswahl an beispielsweise Wellness-Angeboten entstanden.

Doch trotz sehr guter Klimabedingungen bleibt zumindest auf der Stirn Schweizer Skibetreiber eine Sorgenfalte zurück, denn der Schweizer Franke ist in den letzten Monaten so stark geworden, dass viele – in Euro zahlende – Besucher fern bleiben, da sie sich die Luxushotels nicht mehr leisten können. Die lokale Tourismusbranche hofft, dass die Schneemenge die Besucher doch noch überzeugen, denn besonders die Schweiz hat in den letzten Jahren viel in neue Anlagen und Sicherheitsstandards investiert.

Quelle:focus.de
Bild: Felix Abraham (Flickr)

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