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RiskMap 2011: In welche Länder man nicht reisen sollte

Urlaub in einem fernen Land, ein jeder Urlauber verspricht sich davon exotische Eindrücke und ein unvergessliches Abenteuer. Doch der Wunsch nach Abenteuer sollte die Frage nach der Sicherheit nicht in den Hintergrund drängen. Die englische Unternehmensberatung Control Risk hat nun wieder ihre alljährliche Einschätzung der Sicherheitslage in 173 Ländern der Welt vorgelegt. Das besorgniserregende Ergebnis der 'RiskMap2011': Grundsätzlich ist eine Verschlechterung der globalen Sicherheitslage zu erkennen.

Das Auswärtige Amt studiert den englischen Bericht genau und versucht ihre Reiseempfehlungen demgemäß zu verändern und anzupassen. Die Einschätzung des internationalen Unternehmens schließt unterschiedliche Faktoren wie die Anzahl der Überfälle, die Kleinkriminalität und die Terrorgefahr – um nur einige zu nennen – in ihre Untersuchung mit ein, um dann die Länder in fünf unterschiedliche Gefahrenkategorien einzuteilen: Unerheblich, niedrig, mittel, hoch, extrem hoch.

Neben eher untypischen Reiseländern wie Somalia, Afghanistan und Pakistan wurden auch einige beliebte Urlaubsdomizile als extrem gefährlich oder gefährlich eingestuft, so zum Beispiel Mexiko oder Guatemala. Aber auch auf Trauminseln wie den Seychellen oder Mauritius ist die Gefahr aufgrund der internationalen Piraterie gestiegen.

Interessant ist die Einschätzung des afrikanischen Kontinents: Die noch andauernden Unruhen in Tunesien und Ägypten lassen zum jetzigen Zeitpunkt nur Prognosen zu. Eines steht jedoch fest: Falls die nordafrikanischen Regierungen mit Repressionen antworten werden, wird sich die Sicherheitslage in den Ländern drastisch verschlechtern. Es gibt jedoch auch erfreuliche Nachrichten: Das von Drogenunruhen gebeutelte Land Kolumbien darf sich über eine Verbesserung der Situation freuen, es wurde von 'hoch' auf 'mittel' runtergestuft.

Quelle: welt.de
Bild: isafmedia (Flickr)

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