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Die EM-Stadt Basel verbindet Kunst und Fußballwahn

Die EM-Stadt Basel ist die drittgrößte Stadt der Schweiz nach Zürich und Genf und teilt sich mit uns am Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Zürich den Rhein. Knapp 170.000 Tausend Einwohner freuen sich im Juni Gastgeber des Eröffnungsspiels und fünf weiterer Partien um die EM zu sein. Tatsächlich wird es eng in Basel, denn die Kunstmesse "Art Basel" überschneidet sich einige Tage mit der EM. In diesen drei Wochen hat man in der EM-Stadt Basel also auch außerhalb des 40.000 Zuschauer fassenden St.Jakob-Parks die Möglichkeit jede Menge interessanter Menschen zu treffen. Doch vor allem bekommt man in der fast unscheinbar wirkenden Stadt einiges zu sehen.

Das erwähnte Stadion ist nur ein Beispiel dafür, dass Basel eine Spielwiese für Architekten ist. Jacques Herzog und Pierre de Meuron, beides Stars in ihrem Fach, haben die Sportarena entworfen, ebenso wie die Münchner Allianz-Arena oder das Olympiastadion in Peking. Wer schon mal da ist, sollte sich auch das höchste Nutzgebäude der Schweiz anschauen, den 105 Meter hohen Messeturm. Wer etwas für Gegenwartsarchitektur übrig hat, wird an jeder Ecke fündig. Wirklich alle großen Namen des Gebäudebaus haben ihre Handschrift in den letzten Jahzehnten in der EM-Stadt Basel hinterlassen. Gleichzeitig sind Bauten im barocken oder gotischen Stil zu finden, wie das Wildt'sches Haus, das Stadthaus oder das Haus der Allgemeinen Lesegesellschaft.

Überhaupt begeistern Fußball und Kunst die Baseler doch sehr. Sie lieben ihre Teams und den leuchtenden Anblick des St.Jakob-Parks bei Nacht. In der Sammlung der Foundation Beyeler lassen sich Werke von Picasso und Warhol finden. Die ganze Stadt steht im Zeichen des Baseler Künstlers Tinguely, nicht verpassen sollten man das gleichnamige Museum mit seinen Maschinenskulpturen und dem ausgefallenen Brunnen davor. Die Weltoffenheit und Kunstbegeisterung in Basel vermischen sich zu einer angenehmen Atmosphäre, die in den lebendigen Passagen und Cafés, z.B. am Barfüsserplatz, immer spürbar ist.

Zu den Bildern der EM-Stadt Basel

Klar, man kann alles machen in Basel. Es gibt tolle Möglichkeiten zum Shoppen, Restaurants verschiedenster Arten und Größen. Weinliebhaber, Musiksammler, Party-Freunde oder Mode-Fanatiker, niemand geht völlig leer aus im Dreiländereck. Dennoch, eigentlich ist die EM-Stadt Basel der Kunst verschrieben. Wer also für ein paar Tage die ungewöhnliche Mischung zwischen Fußballbegeisterung und Kulturbetrieb wagen und gleichzeitig mal im Rhein schwimmen möchte, der tut dies am besten in der EM-Stadt Basel.

Quelle: FOCUS Online
Bild: Lutz-R. Frank (Flickr)

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