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Die Elbe entlangsegeln: Der etwas andere Urlaub

Normalerweise segelt man auf dem Meer oder einem See, aber zwei Deutsche haben in diesem Jahr ihren Urlaub mit einem Segelboot auf der Elbe verbracht. Gut 400 km haben sie dabei zurück gelegt und sind letztlich wohlbehalten wieder angekommen. Ist Segeln auf einem Fluss nicht sehr viel langweiliger als auf dem offenen Meer?

Nein, sagen die beiden und das klingt gar nicht so wenig überzeugend. Immerhin gibt es viele Sportarten, die Menschen in Booten auf Flüsse führen. Meistens sind diese Boote aber Kanus und man verlässt sich nicht auf den Wind, sondern auf die Kraft in den Armen und die Strömung, die einen langsam weiter treibt.

Wer einen Segeltrip auf einem Fluss plant und es den beiden gleich tun will, sollte sich vorher genau über den anstehenden Kurs informieren. Immerhin bedeutet es immer einigen Organisationsaufwand, wenn man sich mit dem Boot fortbewegen möchte: Von einer Anlegestelle zur nächsten darf nicht zu viel Strecke zu überwinden sein, denn sonst kommt man nicht mehr rechtzeitig an, um noch irgendwo übernachten zu können. Außerdem muss man natürlich den Fluss selbst gut kennen und sich informieren, welche Strecke man da überhaupt befährt.

Und weiter? Gut in Form sein, denn natürlich kann man sich auf der Strecke nicht immer auf Wind verlassen, der in die richtige Richtung weht. Dann muss man entweder mit einem Motor nachhelfen, oder wie die beiden Reisenden über die Elbe, durch Muskelkraft: Rudern war häufiger mal angesagt. Am Ende mussten sie dann gleich wieder zurück zum Startpunkt, denn wenn alle, die mit einem Auto hingefahren sind, mit dem Boot wegfahren, muss auch jemand zurück und das Auto wieder abholen.

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