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Die Eigernordwand aus der Nähe: Wandern im Berner Oberland

Wer kein Profi ist, lässt den Anstieg auf die Eigernordwand lieber, doch auf einem der tollen Wanderwege kann man sich dem Mysterium auf ungefährliche Art und Weise nähern. Extremkletterer trauen sich an diese Herausforderung heran, doch Normalsterbliche sollten diese Mutprobe lieber unterlassen. Dabei ist das im Volksmund `Mordwand` genannte Gebirge auch aus der Ferne ein echter Augenschmauß und lädt zum Wandern und Verweilen ein.

Fans des Naturspektakels erfüllen sich den Traum eines Besuches, indem sie den `Eigertrail` benutzen, der 1997 eröffnet worden ist. Er zählte schon bald zu den schönsten Wanderwegen der gesamten Schweiz und zeugt beim Besuch des Berner Oberlandes von der Schönheit. Rund drei Stunden dauert es, bis man vom Startpunkt der Wanderstrecke zur Station `Eigergletscher` kommt.

Um die Wanderer herum sind Schweine und Kühe am Grasen, hier vernimmt man die Kuhglocken und läuft in einer wahnsinnigen Idylle inmitten der schönsten Natur. Da es auf tausend Meter Höhe auch im Sommer sehr kalt wird, sollten Urlauber laut Reisetipps auf diesem Pfad warme Kleidung anziehen. Der Eigertrail jedoch ist eine echte Sehenswürdigkeit an sich, über 700 Höhenmeter zieht sich dieser Weg und geht immer am Fuße der Eigernordwand entlang.

Hier in der Region um Bern kann es jedoch immer zum Einbruch schlechten Wetters kommen, darauf sollte man vorbereitet sein. Die Eigernordwand lohnt den Ausflug und bei dieser Kulisse braucht man keinen Himalaya mehr: Schönheit wartet direkt nebenan.

Quelle: spiegel.de
Bild: Angrod (Flickr)

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