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Die blühende Schweiz zeigt sich in voller Pracht

Die Garten- und Pflanzenpracht im Tessin ist zwar nicht global bekannt, lohnt jedoch umso mehr einen Besuch. Hier finden sich unweit der Schweizer Berge Bananenbäume und Palmen neben tollen Gärten und Parks, die man zu Fuß erkunden kann. Es scheint, ganz und gar ein Südseeparadies zu sein, doch findet man sich hier mitten im Herzen von Europa wieder. Die Parks liegen fast wie verwunschen da, kleine schmale Pfade führen durch sie hindurch und auf Stiegen kommt man in sie hinein.

Nicht nur Rosmarin und Salbei wachsen hier sondern auch Minze und Zitrusfrüchte. Das Parkhotel Brenscino besitzt einen solchen Garten, der einen verzaubern kann und Martin Russenberger ist sein Chefgärtner. Rund 38.000 Quadratmeter standen ihm für die Erschaffung zur Verfügung, heute wachsen hier über 800 verschiedene Pflanzen.

Die Reisetipps zu den schönsten Gärten der Region zählen nicht mehr zu den geheimsten Hinweisen, dabei ist es aber auch schön, die Pracht der Natur mit anderen Urlaubern zu teilen. Auch auf ganz ausgefallene Pflanzen hat man sich hier mitunter spezialisiert, so gibt es bei Martin Russenberger die Wollemie-Blume, die schon zu Dinosaurier-Zeiten existiert haben soll. Zufällig gefunden durch einen Wanderer wurde die Fachwelt von dieser `Wiederentdeckung` regelrecht überfallen.

Auf der Brissago-Insel finden sich sogar bis Ende Oktober noch die schönsten Pflanzen, hier blühen einige Blumen besonders lang. Die ungewöhnlichen Arten wie südostasiatischer Tee oder südafrikanischer Proteen halten sich erstklassig. Heute überzeugen die Garten- und Pflanzenpracht im Tessin jeden Besucher.

Quelle: welt.de
Bild: Josef Grunig (Flickr)

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