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Die besten Pilgerziele für echte Fans

Echte Fans verehren ihre Idole über den Tod hinaus, deren Ruhestätten werden dann zu wahren Pilgerzielen. Hunderttausende Menschen besuchen in jedem Jahr die Gräber verstorbener Stars, kein Weg scheint zu weit, keine Reise zu beschwerlich. Solch fast schon religiöse Verehrung führt zu teilweise kitschigen Szenen, wenn zum Beispiel der King of Rock'n Roll von eigenen Doubles besucht wird.

Zur Ruhestätte von Elvis Presley kommen in jedem Jahr über 600 000 Besucher, und das, obwohl der Sänger bereits seit über 30 Jahren tot ist. Der Hype ist ungebrochen, und so bringen sie ihrem Star auf sein ehemaliges Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee, Geschenke mit und weinen, während sie bei leisen Elvis-Songs am Grab an ihn denken.

John Lennon von den Beatles war ein ebenso großer Star der Musikszene, seine Gedenkstätte liegt im Central Park von New York. Seine Witwe Yoko Ono hatte dort auf einer Anhöhe eine Kompassrose aus Mosaiksteinchen legen lassen, in der Mitte der Rose steht das Wort "Imagine" in Anlehnung an einen Lennon-Song. Ein anderes Idol seiner Zeit ist das Gitarren-Genie Jimi Hendrix, der schon im Alter von 27 Jahren verstarb. Unter einer Marmorkuppel im Greenwood Memorial Park in Renton in der Nähe von Seattle liegt der Rockmusiker begraben, wohin in jedem Jahr noch immer viele Bewunderer ihren Weg finden.

Es sind nicht immer einzelne Gräber, welche die trauernden Massen anziehen, manchmal befinden sich auf einem einzigen Friedhof viele Ruhestätten verehrter und bewunderter Menschen. Einer der berühmtesten Friedhöfe ist "Père Lachaise" in Paris, wo zum Beispiel Jim Morrison von The Doors beerdigt liegt. Doch er ist nicht allein, sondern andere Stars und Berühmtheiten liegen ebenfalls dort, wie die Dichter Oscar Wilde und Balzac, Schauspieler Yves Montand und die französische Sängerin Edith Piaf.

Quelle: bild.de
Bild: Matt Lancashire (Flickr)

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