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Deutscher Wetterdienst: Kräftige Regenfälle und Gewitter, aber nur punktuell Unwetter

  • ‪wetteronline/Andy/Twitter‬

Unwetter in Deutschland: Am Sonntagabend wurden durch Unwetter Straßen geflutet, Flüge gestrichen und Bäume entwurzelt - am Montag warnt der Deutsche Wetterdienst aber nur noch nur punktuell vor Unwettern. die Lage habe sich entspannt.

Traumwetter? Die meisten Deutschen geniessen den Sommer mit Temperaturen um die 30 Grad - die Folgen des heissen Wetters sind aber die altbekannten - Unwetter, Stürme und schwere Regenfälle. Schuld hat eine Kaltfront, die von Norwegen über den Ärmelkanal nach Deutschland zieht. Diese trifft auf die tropischen Luftmassen, welche derzeit für die hohen Temperaturen sorgen. Folge dieses Aufeinandertreffens sind dann teils starke Gewitter, Sturm und Regenmassen.

Die Gewitter der vergangenen Nacht sind vorübergezogen und die Wetterlage ist nun deutlich ruhiger. Nur gebietsweise fällt noch Regen. Im Laufe des Montags entwickeln sich im Osten und Südosten Deutschlands sowie an den Alpen vereinzelt Gewitter, eventuell begleitet von Starkregen, Hagel und Sturmböen. Unwetter sind nicht ausgeschlossen, der Deutsche Wetterdienst gibt aber an die Wahrscheinlichkeit sei nicht mehr so gross, wie anfangs angenommen.

Am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag bildet sich ein Tief über Süddeutschland, welches dann sehr langsam gen Norden zieht. Dabei soll es im Süden und Südwesten zu teils kräftigen Regenfällen und Gewittern kommen, die sich dann allmählich nordwärts ausbreiten.

Die Unwetter der vergangenen Nacht hinterließen besonders im Saarland und in Rheinland-Pfalz zahlreiche Schäden. Feuerwehr und Polizei mussten bereits zu hunderten Einsätzen ausrücken um umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste beseitigen lassen.

In Mainz ist Sonntagabend ein Techno-Festival mit rund 17 500 Besuchern zwei Stunden früher beendet worden. Durch umherfliegende Gegenstände sind sieben Personen verletzt worden, vier von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Im Mainzer Binnenhafen stürzten Hochseecontainer um und beschädigten Stromleitungen. Im Bitburger Land, in der Südeifel sowie in Teilen der Stadt Bitburg fiel zeitweise der Strom aus.

In Baden-Württemberg wurden keine größere Sachschäden bekannt, auch nicht in der Landeshauptstadt Stuttgart. Angaben der Polizei zufolge sind lediglich einige Verkehrsschilder umgeweht worden. Im Landkreis Esslingen hingegen wurde eine Nebenstrecke kurzzeitig gesperrt - wegen herabgefallener Felsbrocken. 

In Nordrhein-Westfalen wurden am Sonntagabend Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h gemessen, Hamburg wurde wegen starkem Regen das 145. Deutsche Galopp Derby abgebrochen. Das Unwetter zog vom Westen Deutschlands nach Osten - Gewitter und Sturm gab es von Bremen durch die gesamte Mitte Deutschlands, über Hannover, Würzburg bis hin nach Stuttgart und München.

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