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Der Te Anau-See in Neuseeland: Ein sagenumwobenes Grottensystem erleben

Neuseeland ist in der Vorstellung vieler ein sagenumwobener Ort: Viele Mythen und Legenden ranken sich um das im südlichen Pazifik isoliert liegende Land. Viele dieser Legenden gehen auf Erzählungen der neuseeländischen Ureinwohner zurück.

So auch jene, die zu der Entdeckung des beeindruckenden Grottenlabyrinths am Ufer des Te-Anau-Sees geführt hat, das 1948 von einem Forscher, der auf der Suche nach der Legende der 'Höhlen mit strudelndem Wasser' war, entdeckt wurde. Heute stellen diese Kalksteinhöhlen ein beliebtes Ausflugsziel dar, das die Besucher mit etwas ganz besonderem am Höhlenhimmel überrascht.

Besucher können das Höhlensystem auf der Südinsel des Landes entweder zu Fuß oder per Boot erkunden und werden dabei immer von einem ortskundigen Reiseführer begleitet. Vorbei an brausenden Wasserfällen und von der Decke hängenden Stalaktiten gelangen die Besuchergruppen in das Innere des Berges und werden in einer der ausgebauten und somit für Touristen zugänglichen Höhlen Zeuge eines beeindruckenden Schauspiels.

Blickt man nach oben, sieht man eine Vielzahl an herumschwirrenden Glühwürmchen, die auf der Suche nach Nahrung, ihre Leuchtsignale abgeben. Im Gegensatz zu europäischen Glühwürmchen geben die neuseeländischen ein bläuliches Licht ab, so dass das stille Naturspektakel an der Decke der Höhlen wahrhaftig wie ein dunkler Sternenhimmel erscheint. Die unterirdische Grottenwelt liegt im Te Wahipounamn Nationalpark und eine Reise dorthin ist gut mit einem Ausflug zur nördlich gelegenen Milford Sound-Fjordlandschaft kombinierbar. Von dort ist es möglich, weiter auf die Nordinsel und in die Hauptstadt Wellington zu reisen.

Quelle: spiegel.de
Bild: Ewan McPhilimy (Flickr)

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