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Der Dresdner Striezelmarkt

Der Dresdner Striezelmarktwurde 1434 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist damit der älteste Weihnachtsmarkt seiner Art in Deutschland.

Untrennbar mit dem Dresdner Markt verbunden ist der Dresdner Christstollen, der Striezel, der dem Markt seinen Namen gab. Im zu Ehren findet das Stollenfest statt. Hier wird ein 3500 kg schwerer Riesenstollen vom Zwinger durch die Altstadt zum Striezelmarkt gebracht.

Mit alljährlich über 230 Buden auf dem Altmarkt ist der Dresdner Striezelmarkt auch einer der größten vorweihnachtlichen Märkte Deutschlands. Traditionelle Handwerksarbeiten aus Dresden und Umgebung bestimmen das Bild der Marktstände. Neben den Holzschnitzereien aus dem Erzgebirge werden auch Plauener Spitzen geschmackvoll gestaltete Töpferwaren, Freiberger Zinn, Handspielpuppen und Teddys, Holzspielzeuge, Schnitzereien, Wohnaccessoires, und handgefertigte Kerzen angeboten.

Eine besondere Attraktion ist die größte Weihnachtspyramide der Welt, die mit ihren 14 Metern im Mittelpunkt des Marktes und im Guiness-Buch der Rekorde steht. Eine Teilnahme am Pyramidenfest sollte kein Besucher/in verpassen wo Sänger/innen ihre Sangeskunst in einem Wettstreit beweisen.

Trotz einiger Veränderungen bewahrte der Striezelmarkt doch seinen unverwechselbaren Charakter. Den Dresdnern und allen Besuchern der Stadt ist er heute ein ganz besonderer Ort, dessen Tradition sich auf eine reiche Geschichte stützt. Weihnachten in der europäischen Kulturmetropole Dresden begeistert mit einem romantischen, festlichen Flair. Der berühmte Dresdner Striezelmarkt am Altmarkt verleiht dem "Elbflorenz" zu Recht den Ruf einer großartigen Barock- und Kunststadt.

Bild: Daniel Hüneborg (Flickr)

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