Excite

Das sind die Tricks von Urlaubsbetrügern

Der Urlaub soll die schönste Zeit im Jahr werden, wehe dem, der Opfer von Urlaubsbetrügern wird. Trickbetrüger gibt es überall, wo es auch Touristen gibt. Der ADAC warnt in jedem Jahr aufs Neue am Anfang der Ferien vor solchen Gaunern. Die Tricks der Langfinger werden immer dreister und auch immer raffinierter. Nur wer sich ein wenig auskennt, ist vor solchen Machenschaften gefeit.

An der bulgarischen Grenze kann es einem Urlauber passieren, dass ein betrügerischer oder sogar falscher Grenzbeamter ein ärztliches Attest verlangt, welches bescheinigen soll, dass der Tourist nicht an der Schweinegrippe erkrankt ist. Ohne Attest kommt man dann mit einer Ausgleichszahlung von 50 Euro oder durch den Kauf einer nutzlosen Impfung doch ins Land. Sobald man also von Polizisten oder solchen, die vorgeben Polizisten zu sein, angehalten wird, gilt es, höchste Vorsicht walten zu lassen.

Mit einer anderen Masche locken vorgebliche Beamte die Urlauber von ihren Autos weg, um diese dann blitzschnell auszuräumen. Auch mit den obligatorischen Vignetten wird häufig Schindluder getrieben. Da verkaufen Beamte die Plakette schon mal zum überhöhten Preis, oder aber sie haben nur noch die Jahresvignette zur Hand und wollen die verkaufen, weil die Tages- und Wochenvignetten vergriffen seien.

Wegen angeblich überhöhter Geschwindigkeit nehmen in einigen Ländern die Beamten gern völlig überhöhtes Bußgeld, zahlbar natürlich nur in bar. Wer da zögert, dem wird meistens mit noch höheren Strafen gedroht. Im Mittelmeerraum ist eine andere Masche sehr beliebt. Man wird mitten auf der Autobahn angehalten, weil angeblich etwas am Wagen nicht stimme. Dann wirft jemand ein brennendes Taschentuch unter das Auto, um einen Brand vorzutäuschen. Die Verwirrung nutzen die Trickbetrüger dann aus und versuchen Wertsachen zu entwenden.

Quelle: bild.de
Bild: matiasjajaja (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017