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Das Ende des Handtuchkriegs

Dank Wettbewerbsdruck in der Tourismus-Branche scheint das Ende der Tage des Handtuchkriegs gekommen zu sein. Noch immer sparen die Menschen vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und geben für den Urlaub nicht mehr so viel Geld aus, wie in den Jahren zuvor. Die Reiseveranstalter stehen in einem knallharten Wettbewerb um die Gunst der Kunden.

Die Gewinner der Situation sind in jedem Fall die Urlauber. Zum einen sind die Kosten für Reisen momentan im Keller, die Anbieter haben die Preise zum Teil dramatisch gesenkt und ein Ende der preislichen Talfahrt ist noch lange nicht in Sicht. Zum anderen locken die Veranstalter mit Spezialangeboten und Neuerungen. Besonders ausgefallen die Idee von Thomas Cook, denn mit dem Komfort-Sorglos-Paket bucht man Liegestühle und Sonnenschirme gleich mit. Somit entfällt der nervige Handtuchkrieg um die Sonnenliegen. Airtours hingegen bietet Reisen À-la-Carte, das bedeutet, der Kunde stellt sich seinen Urlaub individuell zusammen.

Der Trend zum zum All-inclusive-Hotel ist nach wie vor ungebrochen, und so steigerten die großen Anbieter die Anteile solcher Angebote in ihren Katalogen nochmals, die TUI zum Beispiel auf 45 Prozent, Alltours sogar auf 78 Prozent. Ein weiterer Trend und das Stichwort für die Zukunft der Tourismus-Branche lautet Individualisierung. Die Anbieter diversifizieren ihre Angebote zurzeit stark und versuchen somit jeden auch noch so ausgefallenen Geschmack zu treffen.

Die Urlauber werden immer stärker gemäß ihren Interessen und Hobbys angesprochen. Ob es spezielle Angebote für Sportbegeisterte sind, in denen dann täglich beim Radfahren gepowert werden kann, oder die Naturfreunde in einem Hotel mitten im Grünen untergebracht werden, die Veranstalter versuchen den Kunden immer mehr zu bieten, um sich von der Konkurrenz absetzen zu können.

Quelle: bild.de
Bild: Jennifer Gensch (Flickr) pravin8 (Flickr)

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