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Das Ende der irischen Pubs?

Laut der News steckt derzeit Irlands Pub-Kultur in der Krise und hat ernsthafte Probleme mit dem Tief umzugehen. Dabei ist das Irish Pub auf der ganzen Welt ein Begriff, steht für Geselligkeit, Guinness und gute Musik und gehört für jeden Urlauber der grünen Insel einfach dazu. Nun gehen viele Pubs finanziell in die Knie und müssen sehen, wo sie bleiben. Auch alt eingesessene Bars wie das von Gerry Mellet sind betroffen: Seine Kneipe ist 32 Jahre am selben Ort und dennoch kennt er keine schwierigere Phase als die der aktuellen Stunde.

Auf der gesamten Insel sind es um die 7000 Pubs, in denen die Gäste einkehren und neben einem ordentlichen Guinness oder Cider auch die aktuellsten Neugkeiten bekommen. Für die Iren ist dieses Haus eine echte soziale Einrichtung, in der sie sich beinahe täglich aufhielten und aufhalten. Heute sind 13 Pubs auf 2000 Einwohner eines Ortes zu viele, denn in Zeiten der Krise spart man als erstes am Getränk. Noch nie jedoch war es so schlimm wie derzeit, denn allein im letzten Jahr schlossen 300 bis 400 Kneipen für immer. Diese Quote sind um die 14,1 Prozent, die sich in jedem Jahr fortsetzen wird und für die Pub-Kultur keine gute Aussichten bringt.

Auch in Irland spüren laut Reisenews die Verbraucher, dass das Vertrauen in die Wirtschaft geschrumpft und das Geld knapper geworden ist. Die Entwicklungen zeigen, dass die Iren heute lieber sparen als ihr Geld auszugeben und somit leider dafür sorgen, dass die Pubs schließen müssen. Nun steckt Irlands Pub-Kultur in der Krise und mit ihr eine lange Tradition.

Quelle: focus.de
Bild: tikoim (Flickr)

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