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Das Bremer 'Universum' wird 10

Es ist ein Mitmachmuseum und ein Wissenschaftszentrum und nun heißt es 10 Jahre 'Universum' in Bremen. Kleine wie große Besucher des Gebäudes, das an einen silbernen Wal erinnert, können im Universum seit vielen Jahren spielerisch lernen, wie die Welt funktioniert. Im so genannten 'Science Center' gibt es unterschiedliche Erlebnisbereiche, die mit tollen Attraktionen aufwarten. In einem speziellen Raum ist es etwa möglich, ein Erdbeben nachzuerleben. Hier setzt man sich in ein offensichtliches Wohnzimmer und fühlt sich wie zu Besuch in einer Wohnung, plötzlich bebt die Erde.

Die verschiedensten Phänomene will man hier aufzeigen und viele tausende Besucher kommen in jedem Jahr. Carlo Petri ist Betreiber des Universums und spricht von einem Aha-Effekt, der sich beim aktiven Lernen einstellt. Laut Reisetipps kann hier Physik und Biologie sowie Chemie hautnah erlebt und nicht nur darüber gelesen werden. Eröffnet hat der 17,5-Millionen-Bau in Bremen am 9. September 2000. Seither waren es um die vier Millionen Menschen, die sich auf Expeditionen begeben haben.

Atome, Tornados und die Zentrifugalkraft: Hier gibt es fast Nichts, was noch nicht erklärt wurde. Mittlerweile sind es an die 250 Mitmach-Stationen, die sich über vier Ebenen erstrecken. Kinder können auch am Computer nachvollziehen, wie die Hintergründe zu den einzelnen Themen sind. Wissenschaften sind noch immer nicht das Lieblingsfach der meisten Kinder in Deutschland. Im Universum sollen abstrakte Themen an Theorie verlieren und dafür begeistern. 10 Jahre 'Universum' in Bremen: Das kann man sich jeden Tag von 9-18 Uhr und am Wochenende bis 19 Uhr anschauen.

Quelle: n-tv.de
Bild: Aeturnum (Flickr)

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