Excite

DAK-Urlaubsreport 2013: Jeder Fünfte trotz Urlaub gestresst

Urlaub - da will man relaxen, ganz weit weg und allen Alltag hinter sich lassen. Ein Fünftel aller Deutschen schafft es aber nicht, sich wirklich zu entspannen in der freien Zeit. Laut einer Forsa-Umfrage für den DAK-Urlaubsreport 2013, ist die Familie lange nicht mehr der Hauptgrund für Stress im Urlaub. Vielmehr werden die Sorgen der Arbeit mit in die Ferien genommen oder der Arbeitgeber fordert sogar die ständige Erreichbarkeit seiner Mitarbeiter.

Besonders junge Arbeitnehmer fühlen sich auch im Urlaub noch gestresst: Knapp jeder Fünfte bei den 30 bis 44-Jährigen sagte aus, er erholte sich nicht gut in den Ferien und mehr als 50 Prozent gaben an, dass sie nicht vom Arbeitsalltag abschalten könnten. 13 Prozent dieser Altersgruppe gab als Begründung an, dass sie dauerhaft für ihren Arbeitgeber erreichbar sein müssten. 26 Prozent nannten Stress in der Familie als Grund für mangelnde Entspannung im Urlaub.

Ganz besonders Frauen fällt es laut Umfrage-Ergebnis sehr schwer, sich vom alltäglichen Arbeitsstress zu befreien: 16 Prozent sagten aus, sie seien in den Ferien entweder "weniger gut" oder gar "überhaupt nicht" entspannt. Bei den Männern sind das mit 12 Prozent etwas weniger.

Bei den über 60-Jährigen sieht es ganz anders aus: Sie konnten ihren Sommerurlaub nämlich besonders gut genießen. Lediglich acht Prozent in dieser Altersgruppe meinten, dass sie sich in diesem Jahr "weniger gut" oder "überhaupt nicht" erholt hätten.

Insgesamt berichteten 42 Prozent der 1000 für den DAK-Urlaubsreport befragten Personen, sich "sehr gut" erholt zu haben, 43 Prozent erholten sich "gut". Mehr als drei Viertel der Befragten nannten als Gründe dafür Sonnenschein und Natur. Für immerhin gut ein Drittel war aber ausschlaggebend, dass sie in ihren Ferien auf Handy und Internet verzichtet hätten.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2019