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City Night Line: Eine Nacht im Zug!

Nicht die Gemütlichkeit, sondern die Funktionalität steht im Mittelpunkt der neuen Schlafwagenzüge der Deutschen Bahn. Die Nostalgie wurde ausgemistet und die Wagen der 'City Night Line' – so der gebündelte Namen aller Nachtzüge der DB – wurden in einem schlichten Rot-Weiß gestrichen. Früher waren diese noch dunkelblau und so eher das klassische Image von Nachtzügen erfüllt – aber auch die Bahn entwickelt sich weiter!

Die City Night Liner verbinden acht europäische Städte über Nacht. Die Strecke zwischen Hamburg und Zürich gehört zu den Favoriten. Die Passagiere können zwischen unterschiedlichen Varianten wählen: Entweder sie buchen die günstige 'Sleeperette', eine Art Schlafsitz, oder sie teilen sich im Liegewagen eine Kabine mit anderen Reisenden. Wer es etwas exklusiver mag, dem steht die dritte Option offen: Ein Schlafwagen ganz für sich alleine! Es ist alles eine Frage des Geldes.

Und diese Unterschiede merkt man schnell. Die billigsten Kabinen haben keine Dusche und keine Toilette – Luxus ist etwas anderes! Die Liegen sind etwa 30 Zentimeter breit und dem Gast stehen vier kleine Schubladen zur Verfügung. Das Unternehmen wirbt mit dem Slogan 'Ausgeschlafene reisen nachts'. Trotz der engen Verhältnisse können Testfahrer dieses Versprechen bestätigen. Der Zug rauscht ohne zu Rattern oder ohne Rhythmus gen Ziel und man wird leicht in den Schlaf geschaukelt.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es in allen City Night Linern ein Bordbistro, wo man sich mit allerlei Leckerein und Getränken eindecken kann. Die mit weißen Tischdecken versehenen Tische laden aber auch zu einem gemütlichen Abendessen ein.

Quelle: morgenpost.de
Bild: Carlton Browne (Flickr)

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