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Checkpoint Charlie: Deutsch-deutsche Geschichte in Berlin

Der Checkpoint Charlie in Berlin ist als Synonym für die Trennung der zwei deutschen Staaten in die Geschichte eingegangen. Dabei handelt es es sich um einen ehemaligen Grenzübergang aus der BRD in das Gebiet der ehemaligen DDR. Heute können Städtereisende in Berlin die ehemalige Grenzanlage, die von den Amerikanern kontrolliert wurde, besichtigen.

Der bekannteste Grenzübergang im geteilten Berlin

Eine Reise nach Berlin lohnt sich immer. Die Hauptstadt hat unzählige Sehenswürdigkeiten, die vor deutsch-deutschen Geschichte nur so triefen. Eine davon ist Checkpoint Charlie, der bekannteste Grenzübergang im geteilten Berlin. Es gab insgesamt drei Checkpoints im ehemals geteilten Deutschland. Sie wurden nach dem internationalen Buchstabieralphabet benannt. Checkpoint Alpha lag am Grenzübergang Helmstedt-Mariendorf, Checkpoint Bravo am Grenzübergang Dreilinden-Drewitz an der heutigen A115.

Der bekannteste ist aber Checkpoint Charlie. Dieser Grenzüergang war auf der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße gelegen. Dort konnte man vom sowjetischen Teil Berlins in den amerikanischen übergehen, und umgekehrt. Nutzen konnten ihn nur Militär- und Botschaftsangehörigen der alliierten Mächte und Mitarbeitern der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR. Auch Ausländer, die in die DDR einreisen wollten sowie DDR-Funktionäre nahmen Checkpoint Charlie als Grenzübergang, der wie ein Synonym für den Kalten Krieg stand.

Am Grenzübergang herrschte immer frostige Atmosphäre. Bekannt wurde Checkpoint Charlie im Jahr 1961, als es zu einem militärischen Zwischenfall in Berlin kam. Am Checkpoint standen sich die Panzer der sowjetischen und alliierten Streitmächte unmittelbar gegenüber.

Heute zählt der Grenzübergang zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im wieder vereinten Berlin. Die original Schlagbäume und Wachtürme existieren zwar nicht mehr. Aber die Besucher können durch Nachbauten erleben, wie es damals war.

Rund um die Uhr geöffnet

Jedes Jahr steigt die Besucherzahl am Checkpoint Charlie, viele Besucher der Stadt wollen den Duft der Geschichte einatmen. Die Sehenswürdigkeit liegt an der Friedrichsstraße 43-45. Geöffnet sind die historischen Bauten rund um die Uhr. Wer also nach Berlin reist, sollte sich zwischen all den vielen Sehenswürdigkeiten auch den Checkpoint Charlie ansehen.

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