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Buenos Aires und die Frankfurter Buchmesse

Die Lesestadt Buenos Aires ist zu Recht auch auf der Frankfurter Buchmesse vertreten und spiegelt auf diese Weise auch eindrucksvoll, wie literaturbegeistert die Hauptstadt Argentiniens ist. Es ist zwar kaum in Statistiken zu belegen, doch die Einwohner von Buenos Aires lesen mehr als andere Hauptstadtbürger. Genannt werden die Städter `Porteños`, sie lesen für ihr Leben gerne soziologische Beiträge oder Zeitschriften, auch nordamerikanische Klassiker werden gerne gelesen.

Dabei sieht man die lesende Bevölkerung überall, in der Bahn, im Bus oder auf der Straße und auch Triviales wird gerne genossen. In ganz Argentinien gibt es über 2400 Buchhandlungen, allein in Buenos Aires sind 900 davon angesiedelt. Im Jahr 2008 wurden rund 82 Millionen Bücher in Argentinien produziert, gemessen an der Einwohnerzahl des Landes ist das eine große Menge. Mit der Masse an hergestellten Büchern übertrifft Argentinien sogar Mexiko. In Buenos Aires gehört das Lesen einfach mit zum Leben dazu, Cafés sind Buchläden und Buchläden sind Cafés, wo man sich gerne trifft.

Im hippen Viertel der Stadt gehört es schon zum guten Ton, sich öffentlich zum Lesen zu bekennen. Der beste Laden der Stadt nennt sich `Eterna Cadencia`, die Adresse lautet `Honduras 5882`, hier sollte man auf seiner Städtereise unbedingt vorbei. Dieser Buchladen verfügt über ein wunderbares Flair und zieht die Intellektuellen der Stadt an.

In Argentinien liebt und kennt man seine Autoren, viele Literaturfans werden auch die Frankfurter Buchmesse besuchen, denn die Lesestadt Buenos Aires kennt sich aus in Sachen Bücher.

Quelle: zeit.de
Bild: Tiago Cata Luiz (Flickr)

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